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Groben Turismo S.R.L. | Reisen zu den Ursprüngen.

Wenn-Engel-Reisen, Peru und Bolivien - 19 Tage

  • Cabrera

  • Lima

  • Museo Julio C. Tello

  • Candelabro Paracas

DER REISEABLAUF IN KURZÜBERSICHT

TAG 01

Ihr Flughafen in Europa -> Lima; Willkommen in Südamerika!

TAG 02

Lima: Citytour, Museo Arquaeológico, Museo Larco Herrera oder zum Aussichtspunkt

TAG 03

Lima –> Paracas: “Museo Julio C. Tello” im Nationalpark

TAG 04

Pachacamac: las Ballestas –> Ica:Mueso Regional/Museo Cabrera –>Nazca:

TAG 05

Nazca: Überflug der Ebene –> Cahuachi – > Chauchillo -> Museo Antonini

TAG 06

Nazca: Cantalloc: Cerro Blanco –> Abancay

TAG 07

Abancay –> Saihuite –> Quillaruminoc -> Cuzco

TAG 08

Cuzco: Citytour – Ruinas (Sacsayhuamán, Quenko, Tambo Machay)

TAG 09

Cuzco –> Chinchero –> Moray –> Ollantaytambo/Bahnhof -> Aguas Calientes

TAG 10

Aguas Calientes -> Machu Picchu –> Ollantaytambo/Hotel

TAG 11

Ollantaytambo/Ruinen –> Pisac Ruinen und Dorf -> Cuzco

TAG 12

Cuzco –> Tipon –> Andahuaylillas –> Puno

TAG 13

Puno -> Pukara -> Sillustani -> Puno

TAG 14

Puno -> Isla Uros -> Cuimbo -> Inca Uyu -> Chucuito

TAG 15

Chuquito -> Puerta de Amamururu -> Copacabana mit Optionen 1-3

TAG 16

Copacabana -> Isla de la Luna- Isla del Sol -Santiago de Ojje -> La Paz

TAG 17

La Paz: Citytour - Museum – Tempel – Tal des Mondes

TAG 18

La Paz -> Tiwanaku und Puma Punku –> La Paz

TAG 19

La Paz -> Flughafen: Heimreise nach Europa Auf Wiedersehen!

ERGÄNZUNGSMÖGLICHKEITEN IN BOLIVIEN

ALLGEMEINE REISEBESCHREIBUNG

TAG 01

ANKUNFT IN LIMA


Herzlich willkommen in Lima, der Stadt der Könige und Hauptstadt Perus. Bei ihrer Ankunft werden Sie am Flughafen von uns in Empfang genommen und persönlich in ihr Hotel gebracht. Nach dem Einchecken gibt es ein Willkommenssnack und eine kurze Einführung zum Reiseablauf. Auf Wunsch werden wir einen kleinen Abendspaziergang durch das Viertel unternehmen, in dem sich unser Hotel befindet. Übernachtung im Hotel*** in Lima, günstig im Zentrum gelegen.
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TAG 02

LIMA CITY TOUR – MUSEO ARQUAEOLÓGICO – MUSEO LARCO HERRERA ODER AUSSICHTSPUNKT


Die Stadtrundfahrt führt Sie durch Miraflores und San Isidro, die modernen Viertel Limas und das historische Zentrum der Stadt, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Die Tour beinhaltet einen Besuch des Kloster San Franciscos, der meistbesuchten Kirche der Stadt (1674). Ihre unterirdischen Tunnel führen zu Katakomben, die bis zum Jahre 1808 als Grabstätte dienten und noch heute Knochen und Schädel bergen. Unseren nächsten Halt machen wir im Archäologischen Museum, das sich besonders durch seine Textilausstellung auszeichnet, und in dem unter anderem die berühmte Raimondi- Stele zu bestaunen ist. Das Museum bietet einen guten Überblick über die verschiedenen frühen Hochkulturen vor den Inkas, ihre Entwicklung und zeitliche Einordnung. Im Anschluss geht es dann zum Larco Herrera Museum. Die Sammlung dient dem Verständnis der 3000-jährigen Geschichte Perus, vor Ankunft der Spanier. Seine Meisterstücke gelten weltweit als Ikonen der präkolumbischen Kunst und wurden in den weltweit renommiertesten Museen ausgestellt. Objekte, fein mit Gold verarbeitet und mit Halbedelsteinen verziert, sind geschmackvoll in den neuen Räumen des Museums ausgestellt.
Option (aufpreispflichtig): Fahrt auf einen in der Stadt gelegenen Hügel, der einen wunderbaren Panoramablick auf Lima erlaubt.
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TAG 03

LIMA –> PARACAS: PRIVATMUSEUM “MUSEO HISTÓRICO” ODER “MUSEO SITIO JULIO C. TELLO” IM NATIONALPARK VON PARACAS


Wir steigen in unseren Privat-transport ein und verlassen Lima Richtung Süden auf der „Panamericana“ Richtung Pisco und Paracas. Während unserer Fahrt Richtung Süden fahren wir durch pittoreske Landschaften, gesprenkelt mit Zitrusfrüchte-plantagen. Über die Hinterlassenschaften der Paracaskultur, die diese Küstenregion vor mehr als 2000 Jahren bewohnte, staunt noch die heutige Welt: eine Vielfalt von farbenfrohen, feinen Stoffen, die in deren Begräbnisstätten gefunden wurden, ebenso wie die Langschädel oder der Schädel eines Außerirdischen. Nach dem Besuch des Nationalreservats begeben wir uns zum privaten Historischen Museum von Paracas, wo es eine Fülle von sogenannten deformierten Schädeln gibt, aber auch Langschädel, die angeblich keiner bekannten menschlichen Gattung zugeordnet werden können. Highlight ist der „Alien Skull“ über den seit Anfang 2014 sehr kontrovers diskutiert wird, nach dem der Co-Direktor, Brien Foerster, eine entsprechende Pressemitteilung herausgegeben hatte. Das besondere an diesem Museum ist, daß die Schädel zu Erklärungszwecken aus Vitrine herausgenommen was in keinem anderen Museum geschieht!.
Anmerkung: Sollte das Privatmuseum geschlossen sein, bietet sich als Alternative das „Museo de Sitio Paracas C. Julio Tello“ im Nationalreservat von Paracas an, das ebenfalls über interessante Hinterlassenschaften und deformierte und trepanierte Schädel der Paracas- Kultur vefügt, darüber hinaus noch über Mumien, Gräberrekonstruktionen und Textilien dieses bemerkenswerten Volkes.
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TAG 04

ISLAS BALLESTAS –> ICA: STEINE VON ICA IM „MUSEO CIENTÍFICO JAVIER CABRERA“ ODER REGIONALMUSEUM -> NAZCA


Nach dem Frühstück fahren wir an Bord eines komfortablen Schnellbootes zu den Ballestas- Inseln, die auch als „Klein-Galapagos“ bezeichnet werden. Dabei betrachten wir zuerst das überdimensionale Scharrbild „El Candelabro“, über dessen Symbolik und Kulturzugehörigkeit bis heute gerätselt wird. Man hat versucht, diese Erdglyphe mit den Scharrbildern von Nazca oder gar den Phöniziern in Verbindung zu bringen, aber wer weiß schon, daß der Candelabro mit Tiahuanaco und Samaipata in Bolivien exakt auf einer Linie liegt? Wir schippern weiter und beobachten das Treiben dutzender Seelöwen, die in der Nähe des Bootes schwimmen, oder sich am Ufer sonnen. Desweiteren betrachten wir eine Vielzahl von Seevögeln, wie z.B. Guano-Kormorane, peruanische Pelikane, Blaufußtölpel, Papageientaucher oder die berühmten Humboldtpinguine. Rückkehr zum Hotel und Weiterfahrt nach Ica. In Ica steht natürlich der Besuch des mittlerweile legendären Privatmuseums „Museo Gliptolitico“ von Dr. Cabrera inkl. privater Führung an. Das Museum wurde weltbekannt durch „Die Steine von Ica“ und die Kontroversen, die hierdurch ausgelöst worden sind und bis heute andauern. Bilden Sie sich selbst ein Urteil. Am späten Nachmittag verweilen wir dann in einem schönen Restaurant nahe des Haupplatzes von Ica und genießen die gute Küche. Nach dieser Stärkung Fortsetzung der Reise nach Nazca.
Anmerkung 1: alternativ oder falls das Museo Gliptolítico geschlossen hat, können wir das sehenswerte Regionalmuseum von Ica besuchen, mit seiner außergewöhnlichen Sammlung von deformierten und trepanierten Schädeln aus der Paracas und Nazcakultur.
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Anmerkung 2: Aufgrund nichtvorhersehbarer Witterungseinflüsse kann der Ausflug auf die Ballestas Inseln nicht garantiert werden.
TAG 05

NAZCA UND PALPA: LINIEN, PISTEN UND FIGUREN - CAHUACHI – CHAUCHILLA – MUSEO ANTONINI


Nach dem Frühstück besichtigen wir die geheimnisumwitterten Stufenpyramiden von Cahuachi. Von wem und wann genau diese Lehmziegelpyramiden erbaut worden sind, ist ebenso umstritten wie die vorgenommen Restaurierungsarbeiten. Offiziell wird die 30 km² umfassende Anlage der Nazcakultur zugeschrieben und soll als Kulturzentrum von etwa 500 v. Chr. bis etwa 500 n.Chr. genutzt worden sein. Es handelt sich dabei um eine der größten Zeremonienstätten, die aus präkolumbischer Zeit bekannt sind. Das Interessante ist, daß das gesamte Areal von der Luft aus gesehen den Eindruck erweckt, als ob es einst von einer riesigen Schlammflut überspült worden wäre, was an katastrophische Ereignisse schließen läßt. Hängt dies vielleicht mit dem seltsamen „Walfriedhof“ in der Ocucaje- Wüste ca. 300 km südlich von Lima zusammen, an dessen Oberfläche (!) die sterblichen und versteinerten Überreste von 15 Meeressäugern von der Sonne gebleicht werden? Im Anschluss geht es weiter zum Freilichtfriedhof von Chauchilla, wo wir Auge in Auge mit Mumien und Mumienbündeln stehen. Am späten Nachmittag Flug über die mysteriösen und weltberühmten Linien von Nazca und Palpa (!). Während des ca. einstündigen Rundflugs können Sie unvergessliche Photos der weltbekannten Geoglyphen machen: unter anderem vom Kondor und dem Kolibri, aber auch von den sogenannten, bis zu 20km langen lineas, den pistas, dem „künstlich“ abgetragenen Bergrücken mit Start- und Landepiste, oder dem Mandala von Palpa. Die Figuren, um deren Entstehung und ursprüngliche Bedeutung sich zahlreiche Theorien ranken (wie zum Beispiel: Sternenobservatorium, Wasserkult, intergalaktischer Weltraumbahnhof, usw.), sind einzig aus der Luft vollständig zu betrachten. In Palpa treffen wir auch auf die „Außerirdische Familie“, seltsame, an einen Berghang gescharrte, großköpfige Gestalten verschiedener Größe, aus derern Köpfen so etwas wie Fühler oder Antennen sprießen. Wer sollte damit dargestellt werden? Danach Besuch des überaus sehenswerten Antonini Museums, das einige Überraschungen bereithält, die zum Teil sehr kontrovers gesehen werden können.
(F/-/-)
Anmerkung: Bei schlechtem Wetter kann es vorkommen, dass wir aus Sicherheitsgründen den Flug über die Nazcalinien ausfallen lassen müssen, sich der Abflug verspätet, oder wir es am Folgetag erneut versuchen werden.
TAG 06

NAZCA UND PALPA: LINIEN, PISTEN UND FIGUREN - CAHUACHI – CHAUCHILLA – MUSEO ANTONINI


Nach dem Frühstück geht es steil in die Anden, fernab der ausgetretenen Touristenpfade. Wir garantieren unvergessliche Panoramen und Photoshots, für ihr authentisches Peru-Photoalbum. Unser erster Halt sind die Aquädukte von Cantalloc, die sich zum Einen spiralförmig in den kargen Wüstenboden schrauben, und zum anderen aus bis zu 11km langen Kanälen bestehen, die in etwa 12m tiefe unter der Wüstenfläche verlaufen und auch Bergwerkingenieure unserer Zeit vor Rätsel stellen. Wir setzen unsere Fahrt fort, passieren den Cerro Blanco, der mit 2.080 m höchsten Sanddüne Amerikas, bevor wir die Küstenwüsten hinter uns lassen, und uns in den Bann wechselnder Landschaften ziehen lassen. Nach einem ausgiebigen Besuch in der Pampa führt unser Weg an diversen Lagunen vorbei und durch bezaubernde Täler, vorbei an Lama- und Vicuñaherden sowie spektakulären Aussichtspunkten, bis wir unser heutiges Etappenziel, das Städtchen Abancay, am Abend erreichen.
(F/-/-)
Anmerkung: Vormittags Flug über die Nazcalinien, falls es am Vortag nicht geklappt haben sollte, vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.
TAG 07

ABANCAY –> SAYHUITE –> QUILLARUMI –> CUZCO


Ein guter Tag beginnt mit einem guten Frühstück. Anschließend fahren wir nach Sayhuite, bekannt wegen seines etwa 4 x 2,5m messenden Monolithen, auf dessen Oberseite über 200 eingravierte Abbildungen von Gebäuden, Bergen, Flüssen und Tieren zu sehen sind. Es wird angenommen, daß auf ihm das Inkareich dargestellt ist. Der einzigartige Stein aus Andesit, dessen alter unbekannt ist, ist die herausragende Sehenswürdigkeit eines 60 Hektar umfassenden archäologischen Geländes, das sowohl megalithische Strukturen beinhaltet, als auch Ruinen von Kultstätten, Wohnhäusern und Bewässerungsanlagen, die der Inkakultur zugeschrieben werden. Wir setzen unsere Reise fort um die Stätte Quillarumi zu besichtigen. Dort staunen wir über megalithische Strukturen, darunter ein in den Fels „geschnitztes“ Mondheiligtum, dem außergewöhnliche Kräfte zugeschrieben werden und in welchem die Zahl 7, der weltweit mystische Eigenschaften zugesprochen werden, deutlich versinnbildlicht ist. Den Überlieferungen zufolge soll es sich um ein Sternentor bzw. Portal zu anderen Dimensionen handeln, nicht das einzige in Peru, das ich mittlerweile kenne. Nach ausgiebiger Besichtigung setzen wir unsere Reise fort und erreichen am Abend Cuzco.
(F/-/-)
TAG 08

CUZCO: CITYTOUR, RUINEN (TAMBO MACHAY, PUKA PUKARA, QUENCO, SACSAYHUAMÁN)


Nach dem Frühstück erkunden wir Cuzco, die ehemalige Hauptstadt des Inka-Imperiums. Wir besuchen das Künstlerviertel San Blas, die Hatunrumiyoc–Straße mit dem berühmten zwölfeckigen Stein, die Plazoleta Nazarenas, die Plaza de Armas und den Sonnentempel Coricancha. Der Coricancha hält einige Überraschungen bereit, wie zum Beispiel bearbeitete Steinquader mit Kernbohrungen, oder Strukturen die an Raumschifftüren erinnern, wie man sie aus Science Fiction Filmen kennt. Anschließend Mittagessen und am Nachmittag der Besuch der umliegenden Ruinen. Wir besuchen zuerst die legendäre Festung Saqsayhuamán, deren Zyklopmauern sich jeglichem Verständnis entziehen. Bis zu 360 Tonnen schwere Steinblöcke, in einer 3-stufig übereinander versetzten ca. 600 Meter langen Zickzackmauer, aufeinander und ineinander gestapelt, und das so exakt daß man an keiner Fuge ein Blatt Papier hineinstecken kann, spottet jeglicher konventioneller Erklärung. Des weiteren sehen wir riesige Steinblöcke, die wie es scheint, durch und durch zerschnitten wurden. Welche Technologie jeweils zur Anwendung kam, ist bis heute unbefriedigend erklärt. Ebenso das Transportproblem. Unser nächster Halt ist Quenko, ein fesselnder Ort, der viele Rätsel aufgibt. Seien es in Zickzacklinien verlaufende Kanäle, in den Fels geschnitzte Treppen, Tunnels mit merkwürdigen Strukturen oder das Amphitheater. Die Megalithbauweise deutet auf eine Entstehung lange Zeit vor den Inkas hin. Ich kenne eine Geschichte über die mythologichen Anfänge vor der Gründung Cuzcos, als es dort einen See gab (wissenschaftlich verifiziert), unter dem es einen gewaltigen Tempel gegeben haben soll (das erinnert an die Geschichten über Tunnelsysteme unterhalb des Titicaca- Sees, an die in Bolivien viele Menschen glauben). Es kam jedoch zu einer Explosion, welches die Vernichtung des Sees als auch des Tempels zur Folge hatte. Die massiven Trümmer flogen durch die Luft und schlugen, manchmal Kilometer entfernt, wieder auf, teilweise auf den Kopf stehend, und zerbarsten, wobei auch größere Brocken liegenblieben. Und tatsächlich: Oberhalb von Sacsayhuamán und bei Quenko erweckt sich tatsächlich der Eindruck, als wenn größere Module einer einer einst gigantischen Anlage, tatsächlich partiell auf dem Kopf liegend vor langer Zeit hier eingeschlagen und liegengeblieben wären. Der Interpretationsversuch der offiziellen Reiseleiter, in den verschiedenen Nischen, sogar unterhalb einer auf dem Kopf stehenden Treppe, Inka- Altäre zu vermuten, kann schon als hilflos und drollig bezeichnet werden.Von Quenko aus aus bewegen wir uns weiter zur Festung Pucapucara und dem Wasserheiligtum Tambomachay, das auch „das Bad der Inkas“ genannt wird. Aus einer in Stein gefassten Quelle wird heilspendendes Wasser über künstliche Kanäle abgeleitet. Rückfahrt nach Cuzco und Übernachtung dort.
(F/-/-)
TAG 09

CUZCO –> CHINCHERO –> MARAS –> MORAY –> OLLANTAYTAMBO/BAHNHOF -> AGUAS CALIENTES


Nach dem Frühstück fahren wir ins Heilige Tal der Inka bis zum Andendörfchen Chinchero, wo der Kunsthandwerkermarkt zum Schlendern einlädt. Ein besonderes Augenmerk widmen wir dem gigantischen Tempel aus der Vorinka- und Inkazeit, auf dessen oberster Plattform eine schmucke Kirche thront die ein besonderes Geheimnis birgt. Das konnte ich damals aufgrund langer Überzeugungsarbeit und eines Umsonstbesuches in diesem Gotteshaus sogar auf Video bannen! Anschließend Weiterfahrt zu den Salzterrassen von Maras, die zu hunderten an einem Steilhang kleben und seit nunmehr über 2000 Jahren in Betrieb sind. Danach geht es zum archäologischen Landwirtschaftszentrum von Moray, deren runden Terrassen einzigartig sind. In ihnen konnten angeblich über 20 verschiedene Mikroklimata simuliert werden. Anschließend geht es nach ins antike Städtchen Ollantaytambo, mit seinem 600 Hektar umfassenden archäologischen Komplex. Diesen werden wir uns genauer ansehen, wenn wir wieder von Machu Pichu, unserem nächstem Reiseziel und einem der Höhepunkte dieses Programms, zurückkommen (TAG 11).
In der Festung fand der einzige erfolgreiche Kampf der Inka gegen die spanischen Eroberer statt und die Stadt ist die einzige in der Region, die ihren originalen Inkagrundriß behalten hat. Am Nachmittag Zugfahrt durch das heilige Urubamba Tal nach Aguas Calientes, Ausgangspunkt für den Besuch von Machu Picchu. Ankunft und Transfer zum gebuchten Hotel***. Übernachtung.
(F/-/-)
TAG 10

MACHU PICCHU –> VALLE SAGRADO


Frühstück. Sehr früh morgens (ca. Um 06:00 Uhr) Busfahrt hinauf zur Zitadelle von Machu Picchu, wo wir erleben können, wie die legendäre Ruinenstadt unter Einfall der ersten Sonnenstrahlen im Lichterglanz erstrahlt. Geleitete Führung durch den archäologischen Komplex. Machu Picchu wurde nie von den Spaniern entdeckt. Erst 1911 hat der Forscher Hiram Bingham die verwitterten Mauern der mächtigen Anlage offiziell wiederentdeckt, und weltweit bekannt gemacht. Die einzigartige Lage und das architektonische Genie, das in den Bau einfloß, machen Machu Picchu zu einem wahren Wunderwerk. Wir werden feststellen, daß die Inka auch hier auf bereits vorhandenen, megalithischen Strukturen aufbauten. Darunter ein kaum beachteter Stein mit über 30 Winkeln. Die Megalithstrukturen und die Geometrie von Machu Picchu legen nahe, daß es zwischen dem alten Peru und dem alten Ägypten eine Verbindung gab. Und nicht nur dies: es ist auch offensichtlich, daß Machu Picchu mit weiteren Stätten in Bolivien ein geometrischund letztlich auch inhaltliche, wenn auch bisher unbekannte,Beziehung aufweist. Ein Beispiel: Machu Pichu bildet mit folgenden, historischen Örtlichkeiten, eine gerade Linie: 1) Peru: Sayacmarca, Raqchi, Pucaa 2) Bolivien: Sonneninsel/Titicacasee, Tiahuanac, Viluyo, Caracollo, Maragua, Pukara de Urunkuta. Pukara de Urunkuta und Machu Picchu sind übrigens gleichweit von Tiahuanaco entfernt! Da kann man nicht mehr an einen Zufall glauben. Lesen sie hiervon etwas in anerkannten Reiseführen oder sehen erfahren Sie in Filmdokumentationen? Siehe hierzu auch die in einem Dreiteiler ausgeführten Überlegungen zum „DerGarten Eden in Bolivien?“ auf der facebook- Präsenz von „Groben Turismo“ oder auf Google+ unter „Dieter Groben“. Nach der offiziellen Führung durch die Zitadelle bleibt uns genügend Zeit, diese selbst zu erkunden. Busfahrt zurück nach Aguas Calientes. Nach dem Mittagessen in diesem gastfreundlichen Örtchen steht freie Zeit zur Verfügung, um über den Markt zu schlendern oder das bunte Treiben dieser Enklave zu genießen.
Zur festgelegten Uhrzeit Zugfahrt nach Ollantaytambo und Transfer zum gebuchten Hotel mitten im Heiligen Tal. Übernachtung.
(F/-/-)
TAG 11

OLLANTAYTAMBO –> PISAC RUINEN UND DAS DORF PISAC –> CUZCO


Nach dem Frühstück fahren wir zur „Festung“ Ollantaytambo, die der Stadt ihren Namen gab und besuchen dort unter anderem den Sonnentempel (bestehend aus 6 gigantischen Monolithen, die zusammen mehr als 50 Tonnen wiegen, und die Terrasse der „10 Nischen“. Schon kurz, nachdem wir den Eingang passiert haben, finden wir zur Rechten einen sonderbaren Granitblock, der in seiner Machart an die Präzisionsbausteine in Puma Punku erinnern. An diesem Block, so ein peruanischer Reisefachmann aus Cuzco, der mich im Jahre 2014 mit einer Reisegruppe begleitete, sollen Verglasungen sichtbar sein. Falls ja, welcher Druck und welche Hitze - man denke in diesem Zusammenhang an eine Atomexplosion und an ähnliche Schilderungen aus dem indisch-pakistanischen Kulturkreise - waren hierzu in der Vergangenheit, ob nun natürlich infolge einer Erdkatastrophe oder in Form moderner Waffen, in der Lage? Wir werden uns dies vor Ort ansehen. Zudem sind in den letzten Jahren weitere, präzise bearbeitete Formsteine ausgegraben worden, die an der Basis von Ruine dem Touristen zugänglich zur Aufstellung gekommen sind. Die Überreste erwecken den Anschein, als ob hier einst ein völlig anderes Gebäude oder deren mehrere gestanden hätten, die mit obiger „Festung“ nichts oder nur am Rande zu tun hatten; wahrscheinlich viel weiter zurück zu datieren sind...
Wir fahren weiter nach Pisac, das direkt am Urubamba-Fluß im Heiligen Tal der Inka liegt. Der Ruinenkomplex von Pisac wurde 600m über dem Dorf errichtet, und zählt zu einem der best erhaltenen und bedeutendsten Perus. Die auf einem Bergkamm errichtete Anlage erstreckt sich über mehrere Kilometer und beinhaltet außer der Festung auch Häuser, Paläste und Tempel. In der Mitte des Tempelbereiches findet sich der Intihuatana, ein umbauter Felszacken, an dem nach dem Glauben der Inka die Sonne angebunden wurde, ein Pendant zum Intihuatana in Machu Picchu, aber in seiner Dimension um einiges gewaltiger als sein berühmtes Gegenstück. Nur wenige Touristen nehmen den etwas längeren Zuweg in Kauf und besichtigen den wirklich interessanten Teil von Pisac nebst dem Intihuatana. Die künstlich angelegten Terrassen, die sich an die Berghänge schmiegen, werden auch heute noch landwirtschaftlich genutzt. Im Anschluss besuchen wir das Dörfchen Pisac mit seinem bunten Markt. Danach Weiterfahrt nach Cuzco.
(F/-/-)
TAG 12

CUZCO -> TIPON -> ANDAHUAYLILLAS -> PUNO


Sehr früh verlassen wir Cuzco und fahren über den Altiplano nach Chuquito am Titicacasee. Endlos weite Flächen, die Gebirgszüge der Cordillera Real, Lamas, Alpakas, und kulturelle Hinterlassenschaften wechseln einander ab. Unser erster halt ist die schwer zugängliche Fundstätte Tipon. Bemerkenswert sind die gut erhaltenen Terrassen, deren Raster derart kompliziert ist, dass davon ausgegangen wird, dass es sich hier um besondere Anbauflächen handelte. Außerdem finden sich in Tipon Thermen, ein Tempel, der offensichtlich zu astronomischen Beobachtungszwecken errichtet wurde sowie ein noch heute funktionierendes Netzwerk aus Aquädukten und Bewässerungskanälen, die von einem sehr hoch entwickelten Ingenieurwesen zeugen. Danach begeben wir uns nach Andahuaylillas. Wir besuchen die Kirche San Pedro Apostol, und lassen uns vom Innenraum „der Sixtinischen Kapelle der Anden“ ins Staunen versetzen. Im Anschluß besuchen wir das Museo Ritos Andinos, wo wir das „Alien Baby“ betrachten, das 2014 weltweit für Aufsehen sorgte.
Lassen Sie sich von Señor Renato Dávila Riquelme, dem Besitzer des Museums und Finder dieses merkwürdigen Exemplars, in andere Dimensionen entführen... Mit „außerirdischen“ Eindrücken geht weiter Auf unserer Weiterfahrt überqueren den La Raya Paß, mit 4.312m der höchste Punkt der Strecke. Wir halten dort kurz für eine Photopause inne, bevor es dann am späten Nachmittag nach Puno – „La Ciudad de la Plata“ (Die Silberstadt, aufgrund ihrer früher reichen Silberminen) geht, malerisch am Titicaca- See gelegen, wo wir auch übernachten werden.
(F/M/-)
TAG 13

PUNO -> PUKARA -> SILLUSTANI -> PUNO


Nach dem Frühstück fahren wir wieder einige Kilometer nach Norden, damit wir für die folgenden Sehenswürdigkeiten auch genug Zeit mitbringen, die wir am Vortage aufgrund der langen Reise nicht aufbringen hätten können. Als erstes geht es in das berühmte Töpferdorf Pucara, an dessen Ortsrand die gleichnamige, vorinkaische, Tempelanlage thront. Im Museo Litico (Steinmusem) staunen wir über skulptierte Monolithen und Stelen aus dieser Kulturepoche, die in ihrer Machart stark an die frühe Epoche Tiahuanacos erinnern und oftmals Köpfe in ihren Händen tragen. Anhand einer Graphik werde ich diese Verbindung zu Tiahuanaco und weiteren Stätten – hier geometrischer Art – auch aufzeigen, die sich übrigens in einer ganz anderen, historischen Kulturgegend, wiederfindet! Da staunen nicht nur die Archäologen, sofern sie davon überhaupt Kenntnis nehmen wollen...
Unweit des Museums findet sich ein Geschäft, in dem man hochwertige Produkte wie Kaffee und Schokolade erwerben kann. Genießen Sie vor Ort einen super Cappuchino.
Weiterfahrt nach Sillustani, einer seltsamen, malerisch am Lago Umayo gelegenen „Grabanlage“, die auf der gleichnamigen Halbinsel Umayo thront und einen phantastischen Ausblick auf die Umbebung gestattet. Sillustani wird den präinkaischen Colla zugerechntet, die im 15. Jahrhundert von den Inka plattgemacht wurden, wie zahlreiche andere Regionalkulturen auch. Die Grabtürme, von denen der höchste immerhin 12 Meter erreicht, fanden aber während der Inka- Herrschaft weitere Verwendung, hauptsächlhich für die Adlingen und deren Angehörigen. Ihre zwölf aus massiven Stein, nach oben hin offenen errichteten Rundtürme, „Chullpas“ genannt, erinnern mich als Däniken- Fan irgendwie an Raketenabschußsilos; ein anderer fühlte sich an Schmelzöfen für die Eisenverhüttung erinnert, oder zumindest Kopien davon aufgrund einer Nachahmung nicht verstandener Hochtechnologie durch indigene Völker, die von sonst woher gekommen sein mag. Wer weiß...
Seltsam und für die Gegend völlig untypisch ist aber auch der nahegelegene Steinkreis, der uns gedanklich nach Nordeuropa zurück zu katapultieren geneigt ist, sowie Figuren in Hochrelief- Ausführung an den Chullpas, welche erstaunliche Ähnlichkeiten zu denen in Göbekli Tepe in der Südost- Türkei aufweisen, eine erst in den Neunzigerjahren exkavierte Stätte, die von der Archäologie (!) auf immerhin 11.000 Jahre geschätzt wird. Weisen die Chullpas auch in diese Zeitepoche zurück, die nach archäologischem Konsens so um die 1.000 v. Chr. errichtet worden sein sollen?
Rückfahrt nach Puno ins Hotel*** und Übernachtung in Puno.
(F/-/-)
TAG 14

PUNO -> PUKARA -> SILLUSTANI -> PUNO


Nach dem Frühstück genießen wir den atemberaubenden Ausblick über den Titicacasee, wo der Legende nach Manco Capac und Mama Ocllo vom Himmel herniederstiegen um das Inkareich zu gründen. Von Puno aus fahren wir mit dem Boot zu den schwimmenden Schilfinseln der Uros, und gewinnen einen Einblick in das Leben der heutigen Bewohner. Rückfahrt nach Puno, wo wir zu Mittag essen. Am Nachmittag besuchen wir Cutimbo, eine archäologische Stätte die kaum im Fokus des Tourismus steht und meist menschenleer ist. Hier befinden sich mehre Grabtürme, sogenannte „Chullpas“, die sowohl in üblicher Rundbauweise errichtet wurden, als auch in rechteckiger Form. Diese Chullpas und andere Strukturen wurden in Polygonalbauweise errichtet, wobei das Ausgangsmaterial harter Andesit ist. An den Außenwänden sind Steinarbeiten zu sehen, die jenen von Göbekli Tepe in der Türkei, dem alten Ägypten oder denen von Tierradentro in Kolumbien sehr ähnlich sind, ein weiteres Mal! Interessant auch, daß diese Chullpas ausschließlich in der Gegend um den Titicaca- See aufzufinden sind und sonst nirgends. Zurück an den Titicaca- See und weiter nach Süden entlang seiner Ufer, bis wir in Chuquito angekommen sind. Dort besuchen wir Inka Uyu. In dem rechteckig eingefassten Tempel ist ein aus Stein gearbeiteter, überdimensionaler Pilz bzw. Phallus eingepflanzt, der von etwa 80 kleineren umgeben ist. Nur wenige Hundert Meter entfernt befindet sich unser schönes Hotel****, das einen phantastischen Blick auf den Titicaca- See erlaubt.
(F/-/-)
TAG 15

CHUQUITO –> BOLIVIEN: COPACABANA –> MONDINSEL –> SONNENINSEL –> COPACABANA


Entlang der Gestade des azurblauen Titicacasees fahren wir zur berühmten „Puerta de Amamururu“, aus einer bizarren Sandsteinfelswand herausgeschlagen, über die man sich erzählt, daß ein Inka- Prinz auf der Flucht vor der spanischen Conquista durch diese Dimensionstor („Star Gate“) hindurchgeschlüpft sei une einen Golddiskus mit sich nahm. Seitdem haben viele –offenbar erfolglos- versucht, dieses Steintor wieder zu öffen. Weiter geht es Richtung Grenze auf der Halbinsel Copacabana in Bolivien und später in die gleichnamige Stadt. Die eindrucksvolle Basilika, in der die wundertätige Schwarze Madonna verehrt wird, ist einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Südamerikas. Einchecken im Hotel.
Zusatzooption 1 (ohne Aufpreis): Aufstieg zum Megaltih- Observatorium „La Horca del Inka“ bei Copacabana. Vor mehreren Tausend Jahren wurden hier die Sonnenbahnen durch Licht- und Schattenspiele zu bestimmten astronomischen Anlässen wie die Solstitien und Äquinoktien verfolgt. Hierzu bediente man sich natürlicher Felsformationen als auch teilweise künstlicher Konstruktionen.
HINWEIS: der Aufstieg ist etwas beschwerlich (wir befinden uns auch auf über 3.800 Metern Höhe), das Ziel aber lohnenswert.
Zusatzoption 2 (ohne Aufpreis): Aufstieg zum „Monte Calvario“, der super Aussicht auf Copacabana, seine unmittelbare Umgebung und den Titicaca- See bietet.
HINWEIS: der Aufstieg ist etwas beschwerlich, dafür belohnt jedoch das Panorama – ideal zum Photographieren.
Zusatzoption 3 (ohne Aufpreis): Intikala: kleiner Fußmarsch zu seltsamen Steinschnitten im Fels, die uns schon in derartiger Form oberhalb von Sacsayhuamán begegnet sind und natürlich den Inka in die Schuhe geschoben werden. Für uns sind es Hinterlassenschaften älterer Provinienz.
(F/-/-)
TAG 16

COPACABANA –> SANTIAGO DE OJJE -> LA PAZ


Nach dem Frühstück fahren mit dem Boot zur Isla de la Luna, auf der sich ein zentraler Inka- Tempel befindet, welcher den Jungfrauen des auf der Sonneninsel residierenden Inka- Herrschers geweiht war. Weiterfahrt zur Isla del Sol (Sonneninsel), die wir zu Fuß erkunden. Wir besuchen das Labyrith der Chincana und den heiligen Felsen Titi Khar’ka (Stein der Wildkatze), der dem See seinen Namen gab. Gemäß der Schöpfungslehre hat hier der Gott Viracocha das Geschwisterpaar Manco Capac und Mama Ocllo vom Himmel hierher geschickt, um einen geeigneten Platz für das auserwählte Volk der Inka zu finden. Am frühen Nachmittag fahren wir zurück nach Copacabana, von wo aus wir uns zu einer Ruine Ruine aufmachen, welche erst im Jahre 2015 teilweise freigelegt wurde und sich auf der bolivianischen Seite der Halbinsel Copacabana befindet. Ihre Name lautet Santiago de Ojje und liegt am Ufer des Kleinen Titicacasees. Zentraler Blickfang ist eine erodierte Sandsteinfigur, die offenbar eine Mischung aus Schlange und Puma darstellt. Das Alter dieses Bauwerkes ist bisher unbestimmt, aber möglicherweise hat es mit den Strukturen, teilweise megalithischen Typs, im See zu tun, die ja erstellt worden sein müssen, bevor das Wasser diese überdeckte.
Wir setzen unsere Fahrt über die See- Enge von Tiquina fort und erreichen La Paz am Nachmittag. Einchecken im Hotel; der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung.
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TAG 17

LA PAZ: CITYTOUR, MUSEO DE LOS METALES PRECIOSOS, TIWANACU- MUSEUM; HEXENMARKT


Nach dem Frühstück machen wir uns auf zur Stadtbesichtigung. Außer dem kolonialen Zentrum der Stadt mit dem Plaza de San Francisco als pulsierendes Zentrum und beliebtes Touristenziel, besuchen wir zwei Museen, wie das Museo de Metales Precioses („Goldmuseum“) und das Museo Nacional de Arqueología („Tiwanaku- Museum“), das mit einigen Überraschungen aufwartet, die nach wie vor einer Erklärung bedürfen. Ferner darf natürlich ein Spaziergang durch die teilweise noch gut erhaltene Altstadt nicht fehlen, der uns zum Hauptplatz von La Paz, der Plaza Murillo, führt, welcher von der Kathedrale, dem Präsidentenpalast und vom Parlament eingerahmt wird. Hier suchen wir uns ein feines Restaurant zum Mittagessen aus. Am frühen Nachmittag Fahrt in der Seilbahn, die uns auf den Altiplano der Stadt „El Alto“ bringt, wobei ca. 500 Höhenmeter überwunden werden. Hier bietet sich ein tolles Schauspiel zwischen der Zivilisation der Stadt und der sie umgebenden Natur, die sich in Form monströser Berge als Teil der „Cordillera Real“, der Königskordilleren, zeigt. Rückfahrt ins Tal und anschließender Besuch des „Hexenmarktes“.

Option 1 (aufpreispflichtig): anstelle des „Hexenmarktes“ besuchen wir im Anschluß an die Seilbahnfahrt den Templete Semisubterraneo im Stadtteil Miraflores, wo wir einige Skulpturen aus Tiahuanaco bewundern können. Der Tempel selbst ist eine Rekonstruktion, die sich am Original in Tiahuanaco orientiert; die darin gezeigten Objekte sind jedoch Orginale, die uns einen ersten Eindruck von der unglaublichen Steinbearbeitung in vermitteln. Diese Initiative geht auf den östereichisch- polnischen Forscher Arthur Posnansky zurück, dem wir den Erhalt von Tiahuanaco und Puma Punku als archäologische Stätte zu verdanken haben. Bis vor wenigen Jahren befand sich hier der kolossale, ca. 7 Meter hohe Benneth- Monolith, bevor er wieder in einer aufwendigen Aktion nach Tiahuanaco zurückgebracht worden ist und nun in einer eigenen Halle vor Umwelteinflüssen geschützt sein Dasein fristet. Natürlich werden dieses einmalige Original im Rahmen unserer Reise zu Gesicht bekommen. Danach statten wir dem berühmten Hexenmarkt eine Besuch ab, der weltweit einmalig ist. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

Option 2 (aufpreispflichtig): anstelle des „Hexenmarktes“ besuchen wir im Anschluß an die Seilbahnfahrt das südlich von La Paz gelegene „Valle de la Luna“ (Tal des Mondes), das mit abstrakten, geologischen Formationen aufwartet, welche durch Erosion sowie den Faktor Zeit geformt worden sind. Es handelt sich bei diesen Strukturen nicht um soliden Fels, wie man es vielleicht erwartet hätte, sondern um eine Mischung aus Lehm und Schotter, was auf die ehemalige Existenz von Wasser schließen läßt, dessen Gewicht diesen offenbar ehemaligen Meeresboden zusammengepreßt hatte, bevor es mit den Anden in die Höhe gehoben wurde. Das Tal erhielt seinen Namen angeblich vom Astronauten Neil Armstrong (Apollo 11, 1969), da er sich an die Landschaft des Mondes erinnert fühlte. Aber auf dem Mond gibt es doch aufgrund offiziell nicht vorhandener Atmosphäre keine Erosion...
(F/-/-)
TAG 18

LA PAZ -> TIAHUANACO –> PUMA PUNKU -> LA PAZ


Morgens geht es ins 75 km entfernte Dorf Tiahuanaco, nach dem die berühmten Ruinen benannt sind. Tiahunaco ist ein rätselhafter Tempelkomplex mit roh behauenen Megalithen. In Sonnentempel der Kalasasaya bewundern wir den Ponce- und Fraile-Monolithen, die in ihrem Aussehen an Astronauten erinnern, und das berühmte Sonnentor, das weltweit einzigartig ist. Neben der Kalasasaya befindet sich die Akpana-Pyramide. Auf der Abschlußplattform dieser Stufenpyramide befinden sich mehre monolithische Steine, jeder ein sonderbar anmutendes Unikat, bei denen wir mittels Kompaß magnetische Anomalien nachweisen konnten. Daneben im Halbunterirdischen Tempel sind hunderte Steinköpfe ins Mauerwerk eingelassen, die ihrem Aussehen nach verschiedenen Kulturen, aus verschiedenen Erdteilen zugeordnet werden können (dies ist eine von mehreren, akzeptierten Interpretationen) 800 m weiter gelangen wir nach Puma Punku. Es ist älter als Tiahuanaco, und wohl die geheimnisvollste Stätte auf unserem Erdenrund. Hier paßt fast gar nichts zusammen. Tonnenschwere, exakt bearbeitete, Steinblöcke liegen hier kreuz und quer herum. Fast mannshohe und bis zu mehrere hundert Tonnen schwere Terrassenelemente versetzen einen ins Staunen und lassen grundsätzliche Fragen zum Transportproblem aufkommen. Und genau hier sehen wir auch den Nachweis, daß eine Technologie zur Anwendung kam, die unseren Hightechmaschinen in nichts nachstand. Nach intensiver Besichtigung fahren wir am späten Nachmittag zurück nach La Paz, wo wir auch übernachten werden.
(F/-/A)
TAG 19

LA PAZ -> Heimreise


Abhängig vom Zeitpunkt Ihres geplanten Transatlantik- Fluges Frühstück im Hotel oder, falls dies aus Zeitgründen nicht möglich ist, Früstücksmöglichkeit im neuen Terminal für internationale Flüge. Gerne begleite ich sie an den Schalter Ihrer Fluggesellschaft und bin beim Ausfüllen von Formularern (Zoll) behilflich. Dann verabschiede ich mich von Ihnen und wünsche eine schöne Heimreise, verbunden mit der Hoffnung, daß Sie viele neue Eindrücke mit nach Hause nehmen werden. Auf Wiedersehen!

DER REISEABLAUF IN KURZÜBERSICHT

Gruppenpreise pro Person bis Oktober 2017:

2-3 Personen: 7.180,00 US$

4-8 Personen: 5.760,00, US$

9-12 Personen: 4.920,00 US$

13-16 Personen: 4.630,00 US$

Einzelzimmerzuschlag: 360,00 US$
HINWEIS: AUFGRUND DER REISEBEDINGUNGEN (WETTER; POLITISCHE VERÄLTNISSE) KANN DER REISEABLAUF KURZFRISTIG ÄNDERUNGEN UNTERLIEGEN.

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