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Groben Turismo S.R.L. | Reisen zu den Ursprüngen.

Magisches Reisen in Peru und Bolivien mit Iguaçu- Nationalpark, Brasilien, 27 Tage

  • Caral

  • Iguacu

  • Marca Huasi

  • Nasca

DER REISEABLAUF IN KURZÜBERSICHT

TAG 01

Ihr Flughafen in Europa -> Lima (Transatlantikflug)

TAG 02

Lima Citytour, Mueso Arqueológico, Museo Larco Herrera

TAG 03

Lima –> Pyramidenstadt von Caral -> Lima

TAG 04

Lima -> Puruchucho -> Cajamarquilla -> San Pedro de Casta (bei Marcahuasi)

TAG 05

San Pedro de Casta -> Marcahuasi -> Lima

TAG 06

Lima -> Paracas: Privatmuseum “Museo Histórico”/Museo Julio C. Tello

TAG 07

Paracas: Islas Ballestas -> Ica (Museo Dr. Cabrera) -> Nazca auf der „Panamericana“

TAG 08

Nazca: Pyramidenstadt von Cahuachi, Ogoncallo, Chauchillo, ca, einstündiger Flug über die Nazca- Linien (Option 1), abends ein Besuch im örtlichen Planetarium „Maria Reiche“.

TAG 09

Nazca: Flug über die Nazca- Linien (Option 2), Aquädukte Canalloc, nachmittags Fahrt nach Arequipa, Ankunft nachts.

TAG 10

Arequipa: Stadttour; inkl. Museum mit Eismumie „Juanita“,

TAG 11

Arequipa: Fahrt in den Colca- Canyon, Übernachtung in Chivay

TAG 12

Colca- Canyon -> Cruz del Condor -> Chivay -> Arequipa

TAG 13

Inlandsflug 1 Arequipa -> Cuzco (morgens): ab Mittag Citytour, nachmittags die megalithischen Zickzackmauern von Sacsayhuamán

TAG 14

Cuzco -> Chinchero -> Moray -> Ollantaytambo: Stadt und Ruine; nachmittags Zugfahrt nach Aguas Calientes

TAG 15

Aguas Calientes: Busfahrt nach Machu Picchu, Rückfahrt nach Aguas Calientes -> Zugfahrt und Shuttle (PKW) Richtung Cuzco

TAG 16

Cuzco -> Saihuite -> Quillarumi -> Cuzco

TAG 17

Internationaler Flug 1 Cuzco/Peru -> La Paz/Bolivien (vormittags) ab Mittag: Spaziergang durch La Paz bzw. zur freien Verfügung

TAG 18

La Paz: “Goldmuseum” inklusive “Fuente Magna”, Seilbahn, Hexenmarkt
Option: “Tal des Mondes”

TAG 19

La Paz: La Paz -> Tiahuanaco und Puma Punku -> La Paz

TAG 20

Inlandsflug 2 La Paz -> Uyuni: Stadt und Zugfriedhof

TAG 21

Salar de Uyuni: Vulkan Thunupa und Mumien -> Isla de Pescado im Zentrum der Salzwüste -> Uyuni

TAG 22

Inlandsflug 3 Uyuni -> La Paz (morgens); Fahrt zum Kleinen Titicaca- See, direkt vom Flughafen aus: See-Enge Tiquina -> Copacabana

TAG 23

Copacabana: Bootsfahrt zur Isla de la Luna, Isla del Sol, Besichtigung des “Roca Sagrada”, “Chinkana”, -> Copacabana -> La Paz

TAG 24

Internationaler Flug 2 La Paz/Bolivien -> Foz do Iguaçu/Brasilien

TAG 25

Iguaçu- Nationalpark: brasilianische Seite

TAG 26

Iguaçu- Nationalpark: argentinische Seite

TAG 27

Iguaçu- Nationalpark, nachmittags:
Inlandsflug 3 Iguaçu -> São Paolo, von dort:
Transatlantikflug São Paolo -> Zielflughafen Deutschland

ALLGEMEINE REISEBESCHREIBUNG

TAG 01

ANKUNFT IN LIMA


Herzlich willkommen in Lima, der Stadt der Könige. Bei ihrer Ankunft werden Sie am Flughafen von uns in Empfang genommen und mit dem Privattransport in ihr Hotel gebracht. Nach dem Einchecken gibt es ein Willkommenssnack und eine kurze Einführung zum Reiseablauf. Auf Wunsch werden wir einen kleinen Abendspaziergang durch das Viertel unternehmen, in dem sich unser Hotel befindet. Gerne sind wir Ihnen beim Devisenumtausch behilflich. Übernachtung im Hotel*** in Lima.
(-/-/-)
TAG 02

LIMA CITY TOUR – MUSEO ARQUAEOLÓGICO – MUSEO LARCO HERRERA


Die Stadtrundfahrt führt Sie durch Miraflores und San Isidro, die modernen Viertel Limas und das historische Zentrum der Stadt, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Die Tour beinhaltet einen Besuch des Kloster San Franciscos, der meistbesuchten Kirche der Stadt (1674). Ihre unterirdischen Tunnel führen zu Katakomben, die bis zum Jahre 1808 als Grabstätte dienten und noch heute Knochen und Schädel bergen. Unseren nächsten Halt machen wir im Archäologischen Museum, das sich besonders durch seine Textilausstellung auszeichnet, und in dem unter anderem die berühmte Raimondi- Stele zu bestaunen ist. Das Museum bietet einen guten Überblick über die verschiedenen frühen Hochkulturen vor den Inkas, ihre Entwicklung und zeitliche Einordnung. Im Anschluss geht es dann zum Larco Herrera Museum. Die Sammlung dient dem Verständnis der 3000-jährigen Geschichte Perus, vor Ankunft der Spanier. Seine Meisterstücke gelten weltweit als Ikonen der präkolumbischen Kunst und wurden in den weltweit renommiertesten Museen ausgestellt. Objekte, fein mit Gold verarbeitet und mit Halbedelsteinen verziert, sind geschmackvoll in den neuen Räumen des Museums ausgestellt.
Option (aufpreispflichtig): Fahrt auf einen in der Stadt gelegenen Hügel, der einen wunderbaren Panoramablick auf Lima erlaubt.
(F/-/-)
TAG 03

LIMA -> DIE PYRAMIDENSTADT VON CARAL -> LIMA


Obschon schon seit ca. 100 Jahren als archäologische Stätte bekannt, wurden im Jahre 2001 , ca. 185 km nördlich von Lima gelegen, fachmännische ausgegraben und erste Altersbestimmungen vor Ort vorgenommen. Das Interessante daran ist, daß die Stadt laut Archäologie mehr als 4.600 Jahre als sein soll (früher ging man sogar von knapp 5.000 Jahren aus); somit zählt sie zurzeit zur ältesten Siedlung Mittel- und Südamerikas, ja ganz Amerikas und stößt die in La Venta beim Golf von Mexiko einst ansässige Olmekenkultur als bis dato am ältesten angesehene vom Sockel. Zudem sind Pyramiden Teil dieses Stadtkomplexes und dies macht diese konischen Bauwerke offiziell mindestens g genauso alt als die älteste Pyramide in Ägypten (Stufenpyramide des Djoser, ca. 2650 vor Chr.), sofern man der offiziellen Datierung folgen will. Von welchem Kontinent stammt also die ursprüngliche Idee des Pyramidenbaus? Der archäologische Komplex umfaßt immerhin sechs große und ein paar kleinere Pyramiden, von denen die größte eine Basisfläche von ca. 150 x 160 Metern aufweist (Höhe geradeal 18 Meter, also ein Pyramidenstumpf), desweiteren zwei große, halbunterirdische Zeremonieplätze, Amphitheater, diverse Tempel, ein ausgefeiltes Bewässerungssystem und natürlich Wohnkomplexe. 2009 wurde Caral von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Auch heute ist die Stadt erst teilweise ausgegraben. Gehen wir einmal davon aus, daß die Stadt so um 2.600 bis 3.000 vor Christius gegründet worden ist, dann fällt auf, daß offenbar weltweit um 3.000 vor Christus global der Startschuß für blühende Zivilisationen, quasi aus dem Nichts, gegeben wurde. Ich werde hierzu Beispiele aus mehreren Teilen der Welt anführen.
Welches bedeutende Ereignis muß für diese weltweite, kulturelle Explosion zugrundeglegt werden? Rückfahrt nach Lima und Übernachtung im Hotel***.
(F/-/-)
TAG 04

LIMA -> PURUCHUCO -> CAJAMARQUILLA ->SAN PEDRO DE CASTA (BEI MARCAHUASI)


Das erste Mal hatte ich von diesem als mystisch bezeichneten Ort in einem grenzwissenschaftlichen Magazin Anfang der Neunziger Jahre gelesen. Marcahuasi liegt östlich von Lima auf dem Gipfel eines Berges in ca. 4.000 Metern Höhe. Auffalled die aus bestimmter Perspektive gesehenen, aus vulkanischem Ergußgestein bestehenden Formationen, die unter anderem an ein überdimensionales, menschliches Profil oder an Tiere erinnern. Laune der Natur, Energie des Ortes oder uralte, stark verwitterte Hinterlassenschaften einer unbekannten Frühkultur, ähnlich wie im nicht minder enigmatischen „Jardín de los Dioses“ in Bolivien? Immerhin gestand der peruanische Forscher Dr. Daniel Ruzo de los Heros (1900 – 1991), ausgehend von der These, daß die dreidimensionalen Figuren kein Ergebnis jahrtausendealter Erosion sein könnten, sondern stark zerstörte Überbleibsel menschlicher Skulpturtechnik, der angenommenen Kultur, die er „Masma“ zu nennen pflegte und die durch einen Kataklysmus vom Angesicht der Erde hinweggefegt worden sein soll, ein Alter von 8.600 Jahren! Gibt es zwischen diesen beiden Orten –Marcahuasi und dem „Jardín de los Dioses“ gar einen wie auch immer gearteten Zusammenhang? Daß dieser Ort auch in historischen Zeiten eine Bedeutung hatte, beweisen entsprechende Überreste wie Chullpas (Grabtürme), Terrassen und weitere, prähispanische Konstruktionen. Auch im Rahmen von UFO- Sichtungen wurde Marcahuasi immer wieder genannt, ebenso wurde es als interdimensionales Tor eingestuft und Ort, an dem Krankheiten kuriert werden, wohl auch aufgrund des dortigen Magnetismus?
Wir starten von Lima Richtung Osten ins Landesinnere und schauen und unterwegs die Ruinen von Puruchuco und Cajarmaquilla an. Puruchuco wurde in der späten Inka- Epoche konstruiert (1450 bis 1532 n. Chr.), sein Name ist Qetschua (die Sprache der Inka) und bedeutet übersetzt soviel wie „gefiederter Helm“ oder „gefiederter Hut“ und bezieht sich darauf, was der Chronist Piedro Cieza de León bei dem Pubertätsritus an diesem Ort auf dem Kopf eines Jungen sah, der initiiert wurde. Cajarmaquilla (600 – 800 n. Chr.) ist eine große Lehmstadt, die wie ein gigantisches Labyrinth anmutet. Sie beherbergt jedoch auch Pyramiden und große Pätze. Wir setzten unsere Reise fort, passieren Chosika und biegen ins Gebirge, bis wir an der Basisstation, des Ortes San Pedro de Casta, ankommen und uns dort für den Aufstieg am nächsten Tage einquartieren.
(F/-/-)
TAG 05

SAN PEDRO DE CASTA -> MARCAHUASI -> SAN PEDRO DE CASTA -> LIMA

Frühmorgens, so gegen 06:00 Uhr, besteigen reiten wir auf dem Rücken eines Maultieres oder Pferdes, begleitet einem örtlchen und ortskundigem Lasttiertreiber, auf die Meseta von Marcahuasi. Je nach gesundheitlicher Befindlichkeit und Wunsch des Reiseteilnehmers kann ein ein kurzer Weg (2-3 Stunden, führt zum „Monumento de la Humanidad“) oder ein langer Pfad gewählt werden (führt zum „Anfitheater“). Der Rückweg kann ebenfalls zu Pferde oder, je nach gesundheitlicher Verfassung, zu Fuß angetreten werden, um die beeindruckende Landschaft zu genießen. Ankunft in San Pedro de Casta, von wo aus wir wieder den ca. vierstündigen Rückweg nach Lima antreten.
(F/-/-)
TAG 06

LIMA -> PARACAS: PRIVATMUSEUM “MUSEO HISTÓRICO”*/MUSEO SITIO JULIO C. TELLO IM NATIONALPARK


Wir steigen in unseren Privat-transport ein und verlassen Lima Richtung Süden auf der „Panamericana“ Richtung Pisco und Paracas. Während unserer Fahrt Richtung Süden fahren wir durch pittoreske Landschaften, gesprenkelt mit Zitrusfrüchte-plantagen. Über die Hinterlassenschaften der Paracaskultur, die diese Küstenregion vor mehr als 2000 Jahren bewohnte, staunt noch die heutige Welt: eine Vielfalt von farbenfrohen, feinen Stoffen, die in deren Begräbnisstätten gefunden wurden, ebenso wie die Langschädel oder der Schädel eines Außerirdischen. Nach dem Besuch des Nationalreservats begeben wir uns zum privaten Historischen Museum von Paracas, wo es eine Fülle von sogenannten deformierten Schädeln gibt, aber auch Langschädel, die angeblich keiner bekannten menschlichen Gattung zugeordnet werden können. Highlight ist der „Alien Skull“ über den seit Anfang 2014 sehr kontrovers diskutiert wird, nach dem der Co-Direktor, Forscher und Buchautor Brien Foerster, eine entsprechende Pressemitteilung herausgegeben hatte. Das besondere an diesem Museum ist, daß die Schädel zu Erklärungszwecken aus Vitrine herausgenommen (siehe Bild), was in keinem anderen Museum geschieht! Am Abend empfiehlt sich ein Spaziergang an der Strandpromenade von Paracas. Übernachtung in Paracas (***).
(F/-/-)
Anmerkung: Sollte das Privatmuseum geschlossen sein, bietet sich als Alternative das „Museo de Sitio Paracas C. Julio Tello“ im Nationalreservat von Paracas an, das ebenfalls über interessante Hinterlassenschaften und deformierte und trepanierte Schädel der Paracas- Kultur vefügt.
TAG 07

PARACAS: “ISLAS BALLESTAS -> ICA -> NAZCA


Nach dem Frühstück fahren wir an Bord eines komfortablen Schnellbootes zu den Ballestas- Inseln, die auch als „Klein-Galapagos“ bezeichnet werden. Dabei betrachten wir zuerst das überdimensionale Scharrbild „El Candelabro“, über dessen Symbolik und Kulturzugehörigkeit bis heute gerätselt wird. Man hat versucht, diese Erdglyphe mit den Scharrbildern von Nazca oder gar den Phöniziern in Verbindung zu bringen, aber wer weiß schon, daß der Candelabro mit Tiahuanaco und Samaipata in Bolivien exakt auf einer Linie liegt? Wir schippern weiter und beobachten das Treiben dutzender Seelöwen, die in der Nähe des Bootes schwimmen, oder sich am Ufer sonnen. Desweiteren betrachten wir eine Vielzahl von Seevögeln, wie z.B. Guano-Kormorane, peruanische Pelikane, Blaufußtölpel, Papageientaucher oder die berühmten Humboldtpinguine. Rückkehr zum Hotel und Weiterfahrt nach Ica.
Dort besuchen wir das am Hauptplatz von Ica gelegene Privatmuseum „Museo Gliptolitico“ von Dr. Cabrera inkl. Privater Führung. Das Museum wurde weltbekannt durch „Die Steine von Ica“ und die Kontroversen, die hierdurch ausgelöst worden sind und bis heute andauern, da die Abbildungen auf den Steinen eine völlig andere Geschichte über die frühe Menschheit zu erzählen scheinen als offiziell gelehrt wird. Bilden Sie sich selbst ein Urteil. Am späten Nachmittag bzw. frühen Abend Fortsetzung der Reise nach Nazca, einem weiteren Höhepunkt unserer enigmatischen Tour.
(F/-/-)
TAG 08

NAZCA: LINIEN, PISTEN UND FIGUREN– OCONGALLO - CAHUACHI – CHAUCHILLO – MUESO ANTONINI – FLUG ÜBER DIE PAMPA (OPTION 1)


Nach dem Frühstück besichtigen wir die geheimnisumwitterten Stufenpyramiden von Cahuachi. Von wem und wann genau diese Lehmziegelpyramiden erbaut worden sind, ist ebenso umstritten wie die vorgenommen Restaurierungsarbeiten. Offiziell wird die 30 km² umfassende Anlage der Nazcakultur zugeschrieben und soll als Kulturzentrum von etwa 500 v. Chr. bis etwa 500 n.Chr. genutzt worden sein. Es handelt sich dabei um eine der größten Zeremonienstätten, die aus präkolumbischer Zeit bekannt sind. Das Interessante ist, daß das gesamte Areal von der Luft aus gesehen den Eindruck erweckt, als ob es einst von einer riesigen Schlammflut überspült worden wäre, was an katastrophische Ereignisse schließen läßt. Hängt dies vielleicht mit dem seltsamen „Walfriedhof“ in der Ocucaje- Wüste ca. 300 km südlich von Lima zusammen, an dessen Oberfläche (!) die sterblichen und versteinerten Überreste von 15 Meeressäugern von der Sonne gebleicht werden? Im Anschluß geht es weiter zu den Aquädukten von Ocongallo und dem Freilichtfriedhof von Chauchillo, wo wir Auge in Auge mit Mumien und Mumienbündeln stehen. Am späten Nachmittag Flug über die mysteriösen und weltberühmten Linien von Nazca und Palpa . Während des 45-minütigen Rundflugs können Sie unvergeßliche Photos der weltbekannten Geoglyphen machen: unter anderem vom Kondor und dem Kolibri, aber auch von den sogenannten, bis zu 20 km langen Líneas, den Pistas, dem „künstlich“ abgetragenen Bergrücken mit Start- und Landepiste, oder dem Mandala von Palpa. Die Figuren, um deren Entstehung und ursprüngliche Bedeutung sich zahlreiche Theorien ranken (wie zum Beispiel: Sternenobservatorium, Wasserkult, intergalaktischer Weltraumbahnhof, usw.), sind einzig aus der Luft vollständig zu betrachten. Danach Besuch des überaus sehenswerten Antonini Museums, das einige Überraschungen bereithält, die zum Teil sehr kontrovers gesehen werden können.
(F/-/-)
Anmerkung: Bei schlechtem Wetter kann es vorkommen, dass wir aus Sicherheitsgründen den Flug über die Nazcalinien ausfallen lassen müssen, sich der Abflug verspätet, oder wir es am Folgetag erneut versuchen werden.
TAG 09

NAZCA: LINIEN, PISTEN UND FIGUREN– AQUÄDUKTE VON CANALLOC -> FAHRT NACH AREQUIPA IM SÜDEN PERUS


Frühstuck im Hotel. Dann machen wir uns auf zu einem weiterm Kuriosum, das Nazca zu bieten hat: unser erster Halt sind die Aquädukte von Cantalloc, die sich zum Einen spiralförmig in den kargen Wüstenboden schrauben, und zum anderen aus bis zu 11km langen Kanälen bestehen, die in etwa 12 Metern Tiefe unter der Wüstenfläche verlaufen und auch Bergwerkingenieure unserer Zeit vor Rätsel stellen. Am Nachmittag setzen wir unsere Reise fort entlang der „Panamericana“ Richtung Süden, die nahe der Westküste Perus entlangführt, den Pazifik immer in Reichweite. Am späten Abend erreichen wir dann Arequipa.
Fahrt direkt ins Hotel*** in der Nähe des Stadtzentrums und Übernachtung in Arqeuipa. Wir freuen uns auf den kommenden Morgen.
(F/-/-)
Anmerkung: Vormittags Flug über die Nazcalinien, falls es am Vortag nicht geklappt haben sollte, vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.
TAG 10

AREQUIPA – DIE WEISSE STADT


Nach einem kräftigendem Frühstück, das wir uns nach der langen Fahrt auch redlich verdient haben, nehmen wir an einer informativen Stadtrundfahrt teil, die nicht nur die wichtigen Sehenswürdigkeiten im Zentrum der Stadt, sondern auch jene in den Randbezirken mit einbezieht, darunter auch die herrschaftliche Residenz des Gründers von Arequipa. Mittagessen im Stadtzentrum an der Plaza de Armas, für uns der schönste Platz aus der Kolonialzeit. Danach geht es zu den weitläufigen Klosteranlagen von Santa Catalina. Das Museo Santuarios Andinos mit seiner berühmten, natürlich konservierten Mumie "Juanita" ist in jedem Falle einen Besuch wert. Arequipa ist auch bekannt für seine Chocolatier- Kultur und guten Kaffee. Gegen Abend empfiehlt es sich, in einem schönen Restaurant an der Plaza de Armas zu dinieren.
(F/-/-)
TAG 11

AREQUIPA -> COLCA- CANYON


Am Morgen holt uns der Bus im Hotel ab und wir starten stadtauswärts in Richtung Colca- Canyon. Es geht langsam bergauf und die von Vulkanen geprägte Landschaft gewinnt Oberhand. Unterwegs machen wir Halt für die Beobachtung von unter Naturschutz stehenden Vicuñas, einer Spezies, die mit derjenigen der Lamas verwandt ist. Während der Fahrt kommen wir an einem beliebten Aussichtspunkt vorbei, der auf etwa 4.850 m über dem Meeresspiegel liegt und der durch seine seltsamen Steintürmchen auffällt, die gutgläubige Touristen und sonstige Reisende hier aufhäufen in der Hoffnung, daß sich die im Stillen geäußerten Wünsche mit Hilfe von Coca- Blättern und Alkohol erfüllen mögen. Wir erreichen die in einem Talkessel gelegene Städtchen Chivay. Im Hotel angekommen geht es erstmal an ein Mittagessen. Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeit, ihre Seele in den Thermalbädern von Chivay baumeln zu lassen (keine Zusatzkosten) oder die traditionellen Märkte nahe des Hauptplatzes der Ortschaft zu besuchen.
(F/M/-)
TAG 12

COLCA CANYON -> AREQUIPA


Der zweittiefste Canyon der Welt, ein Lehrbeispiel geologischer Kräfte, wie sie auf dem südamerikanischen Kontinent gewirkt haben und ebenso ein Anschauungsobjekt für die schnelle Ausformung von Canyons (Katastrophismus), der die klassische Geologie (gleicheförmige, geringe Kräfte, die über Jahrmillionen wirken) ablehnend gegenübersteht. Anhand dieses Ortes werde ich versuchen, eine andere Sicht auf die geologische Vergangenheit zu werfen, als es sonst offiziell vertreten wird. Ich werde hierzu mit zwei Beispielen aus dem nordamerikanischen Kontinent aufwarten.
Wir starten frühmorgens um ca. 06:00 Uhr zum Aussichtspunkt „ El Cruz del Condor“ tief im Canyon, welches der Höhepunkt unserer eintätigen Expedition ist. Zwischen 9:30 und 10:00 Uhr erscheinen plötzlich mehrere Kondoren, deren Flügelspannweite bis zu 3 Metern betragen kann, und lassen sich von der besonderen Thermik in der Schlucht aufwärts treiben. Die majestätischen Vögel schweben lautlos über die staunende Besuchermasse und kommen manchmal so nah, daß man ihnen direkt in die Augen schauen kann. Während der Fahrt von Chivay passieren wir mehrere, historische Dörfer und wir machen an manchen Stellen Halt, um die ausgeklügelte Terassentechnik innerhalb des Canyons zu bewundern. Mittagessen und Rückfahrt nach Arequipa, wo wir wieder übernachten werden.
(F/M/-)
TAG 13

INLANDSFLUG 1: AREQUIPA -> CUZCO – DIE HAUPTSTADT DES INKAREICHES


Morgens Transfer vom Hotel zum Flughafen von Arequipa und Flug nach Cuzco. In Cuzco angekommen erfolgt der Transfer ins Hotel. Im Anschluß erwartet uns eine große Rundfahrt in den Randbezirken von Cuzco; beginnend mit den Ruinen von Tambomachay, Pukapukara und Quenqo. Diese Stätten sind für Opfer-/Weihegaben, astronomische Beobachtungen, Zeremonien und für uralte Rituale bestimmt, so der offizielle Tenor. Zum Schluß besuchen wir SACSAYHUAMÁN, das offiziell zwar erst im 15. Jahrundert erbaut worden sein soll, unserer Überzeugung jedoch viel älter ist und lediglich von den Inka benutzt und erweitert worden war. Gemäß einer spannenden Theorie des aus Cuzco stammenden Autors Carlos Fernández-Baca Tupayachi repräsentieren Sacsayhuamáns drei parallel verlaufende Zickzackmauern die transatlantische Plattengrenze, während das aus drei konzentrischen Ringen bestehende "Turmfundament" von MUYUQMARCA, so die Auslegung der Archäologen und der ersten Chronisten, ein maßstabsgetreues Modell der ringförmigen Hauptstadt von Atlantis - "Poseidonis" darstellen und somit der Abstand bzw. die relative Lage zur Zickzackmauer dessen geographische Lage im atlantischen Ozean anzeigen soll. Eine in Europa kaum bekannte Interpretation. Wir werden uns dies vor Ort genau ansehen und haben danach bei einem Glas Wein sicher interessanten Diskussionsstoff.
Als besonderen Abschluß bieten wir optional (Aufpreis) abends einen Besuch im Privat- Planetarium von Cuzco an, das mit einer interessanten Einführung in die Astronomie der Inka aufwartet. Das Planetarium befindet sich in einem kleinem Waldabschnitt gelegen oberhalb von Cuzco, in relativer Nähe zu den Ruinen von Sacsayhamán. Bei klarem Himmel werden wir mittels Teleskopen ausgesuchte Himmelsobjekte beobachten. Die Führung wird in Englisch und Spanisch angeboten. Auf Wunsch werde ich mich um die Übersetzung ins Deutsche kümmern. Rückfahrt ins Zentrum von Cuzco und danach ins Hotel. Wer will, kann in einem der um den Hauptplatz ansässigen Restaurants den Abend stilvoll ausklingen lassen, bevor es wieder ins Hotel*** geht.
(F/-/-)
TAG 14

CUZCO -> OLLANTAYTAMBO -> AGUAS CALIENTES (BEI MACHU PICCHU)


Nach dem Frühstück fahren wir ins Heilige Tal der Inka bis zum Andendörfchen Chinchero, wo der Kunsthandwerkermarkt zum Schlendern einlädt. Ein besonderes Augenmerk widmen wir dem gigantischen Tempel aus der Vorinka- und Inkazeit, auf dessen oberster Plattform eine schmucke Kirche thront die ein besonderes Geheimnis birgt. Weiterfahrt Richtung „Heiliges Tal“ zum archäologischen Landwirtschaftszentrum von Moray, deren runden Terrassen einzigartig sind. In ihnen konnten angeblich über 20 verschiedene Mikroklimata simuliert werden. Auch im Zusammenhang mit UFO- Geschichten bzw. - Sichtungen, wie ich im Jahre 2010 von einer jungen Dame aus Cuzco vor Ort erfahren durfte, findet Moray Erwähnung. Anschließend geht es nach Ollantaytambo, mit seinem 600 Hektar umfassenden archäologischen Komplex. Wir fahren zur Festung, die der Stadt ihren Namen gab und besuchen dort unter anderem den Sonnentempel (bestehend aus 6 gigantischen Monolithen, die zusammen mehr als 50 Tonnen wiegen, und die Terrasse der „10 Nischen“. Schon kurz, nachdem wir den Eingang passiert haben, finden wir zur Rechten einen sonderbaren Granitblock, der in seiner Machart an die Präzisionsbausteine in Puma Punku erinnern. An diesem Block, so ein peruanischer Reisefachmann aus Cuzco, der mich damals begleitete, sollen Verglasungen sichtbar sein. Falls ja, welcher Druck und welche Hitze - man denke in diesem Zusammenhang an eine Atomexplosion und an ähnliche Schilderungen aus dem indisch-pakistanischen Kulturkreise - waren hierzu in der Vergangenheit, ob nun natürlich infolge einer Erdkatastrophe oder in Form moderner Waffen, in der Lage? Wir werden uns dies vor Ort ansehen. In der Festung fand der einzige erfolgreiche Kampf der Inka gegen die spanischen Eroberer statt und die Stadt ist die einzige in der Region, die ihren originalen Inkagrundriß behalten hat. Lassen Sie sich außerdem von anderen geometrischen Meisterleistungen der Baukunst begeistern, sowohl hier, als auch in anderen (Vor)Inkastätten, wie zum Beispiel Machu Picchu, Pisaq oder Cuzco. Mittagessen. Am Nachmittag Zugfahrt durch das heilige Urubamba Tal nach Aguas Calientes, Ausgangspunkt für den Besuch von Machu Picchu. Ankunft und Transfer zum gebuchten Hotel***. Übernachtung.
(F/-/-)
TAG 15

AGUAS CALIENTES -> MACHU PICCHU -> OLLANTAYTAMBO


Frühstück. Sehr früh morgens Busfahrt hinauf zur Zitadelle von Machu Picchu, wo wir erleben können, wie die legendäre Ruinenstadt unter Einfall der ersten Sonnenstrahlen im Lichterglanz erstrahlt. Geleitete Führung durch den archäologischen Komplex. Machu Picchu wurde nie von den Spaniern entdeckt. Erst 1911 hat der Forscher Hiram Bingham die verwitterten Mauern der mächtigen Anlage offiziell wiederentdeckt, und weltweit bekannt gemacht. Die einzigartige Lage und das architektonische Genie, das in den Bau einfloß, machen Machu Picchu zu einem wahren Wunderwerk. Wir werden feststellen, daß die Inka auch hier auf bereits vorhandenen, megalithischen Strukturen aufbauten. Darunter ein kaum beachteter Stein mit über 30 Winkeln. Die Megalithstrukturen und die Geometrie von Machu Picchu legen nahe, daß es zwischen dem alten Peru und dem alten Ägypten eine Verbindung gab. Und nicht nur dies: es ist auch offensichtlich, daß Machu Picchu mit weiteren Stätten in Bolivien ein geometrisch und letztlich auch inhaltliche, wenn auch bisher unbekannte, Beziehung aufweist. Ein Beispiel: Machu Pichu bildet mit folgenden, historischen Örtlichkeiten, eine gerade Linie: 1) Peru: Sayacmarca, Raqchi, Pucara 2) Bolivien: Sonneninsel/Titicacasee, Tiahuanaco, Viluyo, Caracollo, Maragua, Pukara de Urunkuta. Pukara de Urunkuta und Machu Picchu sind übrigens gleichweit von Tiahuanaco entfernt! Da kann man nicht mehr an einen Zufall glauben. Lesen sie hiervon etwas in anerkannten Reiseführen oder sehen erfahren Sie in Filmdokumentationen? Siehe hierzu auch die in einem Dreiteiler ausgeführten Überlegungen zum „Der Garten Eden in Bolivien? “ auf der facebook- Präsenz von „Groben Turismo“ oder auf Google+ unter „Dieter Groben“. Nach der offiziellen Führung durch die Zitadelle bleibt uns genügend Zeit, diese selbst zu erkunden. Busfahrt zurück nach Aguas Calientes. Nach dem Mittagessen in diesem gastfreundlichen Örtchen steht freie Zeit zur Verfügung, um über den Markt zu schlendern oder das bunte Treiben dieser Enklave zu genießen.
Zur festgelegten Uhrzeit Zugfahrt nach Ollantaytambo und Shuttle nach Cuzco, wo wir auch übernachten werden.
(F/-/-)
TAG 16

CUZCO -> SAYHUITE -> QUILLARUMI -> CUZCO


Wir begeben uns morgens von Cuzco aus westwärts Richtung Abancay, um die archäologische Stätte namens Sayhuite zu besuchen, bekannt wegen seines etwa 4m x 2,5m messenden Monolithen, auf dessen Oberseite über 200 eingravierte Abbildungen von Gebäuden, Bergen, Flüssen und Tieren zu sehen sind. Es wird angenommen, daß auf ihm das Inkareich dargestellt ist. Der einzigartige Stein aus Andesit, dessen Alter unbekannt ist, ist die herausragende Sehenswürdigkeit eines 60 Hektar umfassenden archäologischen Geländes, das sowohl megalithische Strukturen beinhaltet, als auch Ruinen von Kultstätten, Wohnhäusern und Bewässerungsanlagen, die der Inkakultur zugeschrieben werden.
Wir setzen unsere Reise fort um Quillarumiyoc zu besichtigen. Dort staunen wir über megalithische Strukturen, darunter ein in den Fels „geschnitztes“ Mondheiligtum, dem außergewöhnliche Kräfte zugeschrieben werden und in welchem die Zahl 7, der weltweit mystische Eigenschaften zugesprochen werden, deutlich versinnbildlicht ist. Den Überlieferungen zufolge soll es sich um ein Sternentor bzw. Portal zu anderen Dimensionen handeln.
Nach ausgiebiger Besichtigung setzen wir unsere Reise fort und erreichen am Abend Cuzco.
(F/-/-)
TAG 17

INTERNATIONALER FLUG 1: CUZCO/PERU -> LA PAZ/BOLIVIEN


Am letzten Tage in der ehemaligen Inka- Hauptstadt im Herzen Perus bedienen wir uns noch einmal großzügig am Frühstücks- Buffet, weil: der Mensch muß ja leben. ;-). Dann erwartet uns der Privattransport zum Flughafen von Cuzco, wo wir in Ruhe einchecken und auch Adiós zu Peru sagen werden, denn nun geht es in das Nachbarland Bolivien, das aufgrund seiner Bekanntheit als Touristenziel wohl noch etwas geheimnisvoller daherkommt. Wir genießen einen etwa einstündigen Flug über die Anden Richtung Südosten. In Bolivien: Transfer vom Flughafen „El Alto“ über die autopista nach La Paz, das sich in einem Talkessel auf ca. 3.600 Höhenmetern befindet. Kurzer Stop an einem prädestinierten Aussichtspunkt, der einen wunderbaren Blick auf den höchsten Regierungssitz der Welt bietet. Um die Stadt besser auf uns wirken zu lassen, beziehen wir ein Hotel*** im Zentrum der Stadt, von wo aus das Erkunden und Besichtigen wesentlich einfacher vonstatten geht. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung.
(F/-/-)
TAG 18

LA PAZ STADTRUNDFAHRT: MUSEEN, HEXENMARKT, VALLE DE LA LUNA (OPTION)


Nach dem Frühstück machen wir uns auf zur Stadtbesichtigung. Außer dem kolonialen Zentrum der Stadt mit dem Plaza de San Francisco als pulsierendes Zentrum und beliebtes Touristenziel, besuchen wir zwei Museen, wie das Museo de Metales Precioses („Goldmuseum“) und das Museo Nacional de Arqueología („Tiwanaku- Museum“), das mit einigen Überraschungen aufwartet, die nach wie vor einer Erklärung bedürfen. Ferner darf natürlich ein Spaziergang durch die teilweise noch gut erhaltene Altstadt nicht fehlen, der uns zum Hauptplatz von La Paz, der Plaza Murillo, führt, welcher von der Kathedrale, dem Präsidentenpalast und vom Parlament eingerahmt wird. Hier suchen wir uns ein feines Restaurant zum Mittagessen aus. Am frühen Nachmittag Fahrt in der Seilbahn, die uns auf den Altiplano der Stadt „El Alto“ bringt, wobei ca. 500 Höhenmeter überwunden werden. Hier bietet sich ein tolles Schauspiel zwischen der Zivilisation der Stadt und der sie umgebenden Natur, die sich in Form monströser Berge als Teil der „Cordillera Real“, der Königskordilleren, zeigt. Rückfahrt ins Tal und anschließender Besuch des „Hexenmarktes“.
Option 1 (aufpreispflichtig): anstelle des „Hexenmarktes“ besuchen wir im Anschluß an die Seilbahnfahrt den Templete Semisubterraneo im Stadtteil Miraflores, wo wir einige Skulpturen aus Tiahuanaco bewundern können. Der Tempel selbst ist eine Rekonstruktion, die sich am Original in Tiahuanaco orientiert; die darin gezeigten Objekte sind jedoch Orginale, die uns einen ersten Eindruck von der unglaublichen Steinbearbeitung in vermitteln. Diese Initiative geht auf den östereichisch- polnischen Forscher Arthur Posnansky zurück, dem wir den Erhalt von Tiahuanaco und Puma Punku als archäologische Stätte zu verdanken haben. Bis vor wenigen Jahren befand sich hier der kolossale, ca. 7 Meter hohe Benneth- Monolith, bevor er wieder in einer aufwendigen Aktion nach Tiahuanaco zurückgebracht worden ist und nun in einer eigenen Halle vor Umwelteinflüssen geschützt sein Dasein fristet. Natürlich werden dieses einmalige Original im Rahmen unserer Reise zu Gesicht bekommen. Danach statten wir dem berühmten Hexenmarkt eine Besuch ab, der weltweit einmalig ist. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
Option 2 (aufpreispflichtig): anstelle des „Hexenmarktes“ besuchen wir im Anschluß an die Seilbahnfahrt das südlich von La Paz gelegene „Valle de la Luna“ (Tal des Mondes), das mit abstrakten, geologischen Formationen aufwartet, welche durch Erosion sowie den Faktor Zeit geformt worden sind. Es handelt sich bei diesen Strukturen nicht um soliden Fels, wie man es vielleicht erwartet hätte, sondern um eine Mischung aus Lehm und Schotter, was auf die ehemalige Existenz von Wasser schließen läßt, dessen Gewicht diesen offenbar ehemaligen Meeresboden zusammengepreßt hatte, bevor es mit den Anden in die Höhe gehoben wurde. Das Tal erhielt seinen Namen angeblich vom Astronauten Neil Armstrong (Apollo 11, 1969), da er sich an die Landschaft des Mondes erinnert fühlte. Aber auf dem Mond gibt es doch aufgrund offiziell nicht vorhandener Atmosphäre keine Erosion...
(F/-/-)
TAG 19

LA PAZ -> TIAHUANACO UND PUMA PUNKU -> LA PAZ


Morgens geht es ins 75 km entfernte Dorf Tiahuanaco, nach dem die berühmten Ruinen benannt sind. Tiahunaco ist ein rätselhafter Tempelkomplex mit roh behauenen Megalithen. In Sonnentempel der Kalasasaya bewundern wir den Ponce- und Fraile-Monolithen, die in ihrem Aussehen an Astronauten erinnern, und das berühmte Sonnentor, das weltweit einzigartig ist. Neben der Kalasasaya befindet sich die Akpana-Pyramide. Auf der Abschlußplattform dieser Stufenpyramide befinden sich mehre monolithische Steine, jeder ein sonderbar anmutendes Unikat, bei denen wir mittels Kompaß magnetische Anomalien nachweisen konnten. Daneben im Halbunterirdischen Tempel sind hunderte Steinköpfe ins Mauerwerk eingelassen, die ihrem Aussehen nach verschiedenen Kulturen, aus verschiedenen Erdteilen zugeordnet werden können (dies ist eine von mehreren, akzeptierten Interpretationen) 800 m weiter gelangen wir nach Puma Punku. Es ist älter als Tiahuanaco, und wohl die geheimnisvollste Stätte auf unserem Erdenrund. Hier paßt fast gar nichts zusammen. Tonnenschwere, exakt bearbeitete, Steinblöcke liegen hier kreuz und quer herum. Fast mannshohe und bis zu mehrere hundert Tonnen schwere Terrassenelemente versetzen einen ins Staunen und lassen grundsätzliche Fragen zum Transportproblem aufkommen. Und genau hier sehen wir auch den Nachweis, daß eine Technologie zur Anwendung kam, die unseren Hightechmaschinen in nichts nachstand. Wir besuchen außerdem das Lithische Museum sowie das Dorf Tiahunaco und dessen Kirche, deren Eingang von zwei turbantragenden Statuen flankiert ist. Im Kircheninneren wurden Stelen mit verbaut, die Gottheiten darstellen, die heute noch verehrt werden. Nach intensiver Besichtigung fahren wir am späten Nachmittag zurück nach La Paz, wo wir auch übernachten werden.
(F/-/-)
TAG 20

INLANDSFLUG 2: LA PAZ -> UYUNI: Stadt und „Friedhof der Züge“


Frühstück und danach Transfer zum Flughafen „El Alto“, der uns in die südlichen Gefilde von Bolivien bringt, und zwar in den Bundeststaat Potosí (mit seiner gleichnamigen Hauptstadt), in dem sich der größte Salzsee der Welt mit einer Ausdehnung von ca. 10.500 km² auf einer Höhe von 3.600 Metern über dem Meeresspiegel befindet, umgeben von einer außerirdisch anmutenden Vulkanlandschaft und gekrönt von einem intensiv blauen Himmel, Licht- und Kontrastverhältnisse, die Photo- und Filmfreunde weltweit anlocken, aber natürlich auch viele Touristen. Der „Salar de Uyuni“ darf deshalb auch nicht bei dieser Sonderreise fehlen. Nach einem ca. 45minütigen Flug setzen wir auf der Landepiste des Regionalflughafens von Uyuni auf und werden in das Hotel**** verbracht. Wir nutzen den Tag, um ins nahegelegene Uyuni zu fahren, uns die beschauliche Fußgängerzone anzusehen und dort in einem Restaurant zu verweilen. Im Anschluß daran bietet sich die Option (ohne Aufpreis) eines Besuches auf dem „Friedhof der Züge“, der uns aus einer anderen Zeit, der industriellen Aufbruchsstimmung in dieser Region Anfang des letzten Jahrhunderts, erzählt, als intensiver Abbau in den umliegenden Minen begann und der Gegend zu vorübergehender Blüte verhalf. Aber wie es so schön heißt: die Zeit zerstört alles. Rückfahrt ins Hotel am Nachmittag und ein schöner Ausklang im Restaurant des Hotels mit Blick auf das weiße Salzmeer unter einem klaren Südhimmel.
(F/-/-)
TAG 21

SALAR DE UYUNI: VULKAN THUNUPA UND DIE MUMIEN -> ISLA DE PESCADO -> UYUNI


Nachdem wir uns am Frühstücksbuffet gestärkt haben, steht uns ein Abenteuer bevor: es geht mit geländegängigen Fahrzeugen in den vorerwähnten Salar de Uyuni. Wir brausen über die betonharte Salzebene, deren Dicke teilweise bis sieben Meter erreichen kann, anderseits an manchen Stellen zu dünn ist, um Fahrzeuge zu tragen, daher sind ortskundige Fahrer vonnöten. Unterhalb dieser gigantischen Kruste befindet sich übrigens Wasser, das an den Stellen geringer Dicke als sogenannte „Wasseraugen“ hervortreten können. Fahrt zum Vulkan „Thunupa“, der die nördliche Grenze des Salar markiert und mit einer Sage verknüpft ist und an dessen Basis sich eine Höhle mit natürlich konservierten, mehrere hundert Jahre alten Mumien befindet, die ausnahmsweise mal nicht der Grabräuberei oder der Conquista zum Opfer gefallen sind. Nun fahren wir Richtung Zentrum der Salar de Uyuni und machen an der Isla de Pescado (Fischinsel) halt, wo auch unser Rastplatz ist. Das vom Salzmeer umgebene Eiland weist versteinerte Korallen als auch jahrhundertealte, teils riesige Kakteen auf, die wir uns bei einem Landspaziergang bis zur oberen Plattform der Insel, die einen perfekten Rundumblick auf die Salzebene bietet, betrachten. Bei den versteinerten Korallen möchte ich auf einen Umstand aufmerksam machen, der geeignet ist, das offiziell anerkannte Alter der Anden und deren Entstehtung infrage zu stellen... Am Nachmittag Rückfahrt Richtung Uyuni in unser schönes Hotel, wo wir den Tag ausklingen lassen. Abermals bietet sich die Möglichkeit, in völliger Stille und im ungewöhnlichen Paronrama den südlichen Sternenhimmel zu bestaunen.
(F/M/-)
TAG 22

INLANDSFLUG 3: UYUNI -> LA PAZ -> FAHRT NACH COPACABANA


Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen von Uyuni und Rückflug nach La Paz. Um Zeit zu sparen, werden wir direkt am Flughafen in Empfang genommen, um Richtung Copacabana am Kleinen Titicacasee zu reisen. Schon bald taucht das glitzernde Hochlandgewässer zur linken Seite auf, die schneebedeckten Königskordilleren zur rechten. Wir überqueren mit dem Boot die See- Enge von Tiquina, die den Großen Titicaca- See mit dem kleinen verbindet, um auf die Halbinsel Copacabana überzusetzen und zum Provinzstädchen gleichen Namens zu gelangen, das direkt am See liegt.
Ankunft an unserem Hotel und Einchecken. Danach bietet sich ein kleiner Spziergang durch Copacabana an.
Die eindrucksvolle Basilika Copacabanas, in der die wundertätige Schwarze Madonna verehrt wird, ist einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Südamerikas.
Zusatzoption 1 (ohne Aufpreis): Aufstieg zum Megaltih- Observatorium „La Horca del Inka“ bei Copacabana. Vor mehreren Tausend Jahren wurden hier die Sonnenbahnen durch Licht- und Schattenspiele zu bestimmten astronomischen Anlässen wie die Solstitien und Äquinoktien verfolgt. Hierzu bediente man sich natürlicher Felsformationen als auch teilweise künstlicher Konstruktionen.
HINWEIS: der Aufstieg ist etwas beschwerlich (wir befinden uns auch auf über 3.800 Metern Höhe), das Ziel aber lohnenswert.
Zusatzoption 2 (ohne Aufpreis): Aufstieg zum „Monte Calvario“, der eine super Aussicht auf Copacabana, seine unmittelbare Umgebung und den Titicaca- See bietet.
HINWEIS: der Aufstieg ist etwas beschwerlich, dafür belohnt jedoch das Panorama – ideal zum Photographieren.
Zusatzoption 3 (ohne Aufpreis): Intikala: kleiner Fußmarsch zu seltsamen Steinschnitten im Fels, die uns schon in derartiger Form oberhalb von Sacsayhuamán begegnet sind und natürlich den Inka in die Schuhe geschoben werden. Für uns sind es Hinterlassenschaften älterer Provinienz.
(F/-/-)
TAG 23

COPACABANA -> ISLA DE LA LUNA -> ISLA DEL SOL -> COPACABANA -> LA PAZ


Nach dem Frühstück fahren mit dem Boot zur Isla de la Luna, auf der sich ein zentraler Inka- Tempel befindet, welcher den Jungfrauen des auf der Sonneninsel residierenden Inka- Herrschers geweiht war. Weiterfahrt zur Isla del Sol (Sonneninsel), an der wir stichpunktartig anlegen. Zuerst legen wir in Pilkokayna an, wo ein Inka- Sonnentempel steht und welcher ein Geheimnis birgt, von dem ich letztes Jahr erfuhr. Weiter geht es zum Nordteil der Insel, zum Labyrinth der Chincana und den heiligen Felsen Titi Khar’ka (Stein der Wildkatze), der dem See seinen Namen gab. Gemäß der Schöpfungslehre hat hier der Gott Viracocha das Geschwisterpaar Manco Capac und Mama Ocllo vom Himmel hierher geschickt, um einen geeigneten Platz für das auserwählte Volk der Inka zu finden. Am frühen Nachmittag fahren wir zurück nach Copacabana, von wo aus wir uns zu einer Ruine aufmachen, welche erst im Jahre 2015 teilweise freigelegt wurde und sich auf der bolivianischen Seite der Halbinsel Copacabana befindet. Ihre Name lautet Santiago de Ojje und liegt am Ufer des Kleinen Titicacasees. Zentraler Blickfang ist eine erodierte Sandsteinfigur, die offenbar eine Mischung aus Schlange und Puma darstellt. Das Alter dieses Bauwerkes ist bisher unbestimmt, aber möglicherweise hat es mit den Strukturen, teilweise megalithischen Typs, im See zu tun, die ja erstellt worden sein müssen, bevor das Wasser diese überdeckte.
Wir setzen unsere Fahrt über die See- Enge von Tiquina fort und erreichen La Paz am späten Nachmittag. Einchecken im Hotel***.
(F/-/-)
TAG 24

INTERNATIONALER FLUG 2 + INLANDSFLUG 4: LA PAZ/BOLIVIEN -> SAO PAOLO/BRASILIEN, SAO PAOLO -> IGUACU


Transfer vom Hotel zum Flughafen „El Alto“. Nun bricht die letzte und exotischste Etappe unserer abwechslungsreichen Reise an, und zwar geht es nun nach Brasilien oder besser: an die Dreiländergrenze Brasilien – Argentinien – Paraguay, mit Zwischenstation in Asunción/Paraguay oder São Paolo/Brasilien, abhängig von den Reisedaten. Da der Flug einen ganzen Tag in Anspruch nimmt, haben wir auch sonst an diesem Tage kein Programm, außer uns auf Iguaçu zu freuen, ein Naturschauspiel der Extraklasse. Abends Ankunft in Iguaçu im Bundesstaat Paraná; Transfer vom Flughafen ins Hotel*** und Übernachtung in Iguaçu.
(F/-/-)
TAG 25

IGUACU/Brasilianische Seite


Ein neuer Tag erwacht (Rülps!, Furz!). Wir stopfen uns am Frühstückbuffet voll, was das Zeug hält; das hilft beim Ausnüchtern! Am Hoteleingang erwartet uns bereits das Fahrzeug, welches uns zum brasilianischen Teil des Iguaçu- Nationalparks bringen wird. Da wir ja bereits eine große Strecke mit viel Impressionen zurückgelegt haben, lassen wir diesen Tag etwas ruhiger angehen. Am Vormittag betreten wir den den Vogelpark und am Nachmittag erleben wir einen ersten Eindruck der herabstürzenden Wassermassen. Hier bietet sich ein Panoramablick auf alle Wasserfälle auf der argentinischen Seite. Immerhin gibt es 20 größere Wasserfälle mit einer Fallhöhe von zwischen 64 bis 82 Metern. Sowohl das argentinische als auch das brasilianische Areal wurden 1984 von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert. Danach Rückfahrt ins Hotel oder ein Stadtbummel in Foz do Iguaçu, den man dazu nutzen kann, die vielfältige brasilianische Küche kennenzulernen.
Option (aufpreispflichtig): Flug mit dem Helikopter über die Wasserfälle auf der brasilianischen Seite. Dies muß bereits bei der Buchung mit angegeben werden. Preise für die in diesem Programm angebotenen Optionen siehe weiter unten.
(F/-/-)
TAG 26

IGUACU/ARGENTINISCHE SEITE


Fahrt vom Hotel zum brasilianisch/argentinischen Grenzübergang. Wir nehmen uns den ganzen Tag Zeit, um den argentinischen Teil von Iguaçu kennenzulernen; Begehung des Circuito Inferior (unterer Wanderpfad) sowie des Circuito superiro (oberer Wanderpfad), nachmittags Zugfahrt zum legendären „Garganta del Diablo“ (Teufelsschlund), dem beeindruckensten Wasserfall des gesamten Nationalparks: eine U- förmige, 150 Meter breite und 700 Meter lange Schlucht. Am späten Nachmittag Rückfahrt zum Eingang des Parks und zur Grenze, Foz do Iguaçu.
Option (aufpreispflichtig): Rafting- Tour zu den Wasserfällen. Dies muß an den Kartenschaltern angegeben werden; Bezahlung vor Ort. Die Rafting- Tour beginnt am Ende Circuito Inferior am „Embarcaduro“, wo die Boote bereit stehen. Achtung: man wird in jedem Fall naß; Photo- und Videoequipment sind entsprechend zu schützen.
(F/-/-)
TAG 27

INLANDSFLUG 5: IGUACU -> SAO PAOLO -> Heimreise


Frühstück im Hotel. Dann bringen wir Sie im Privattransport zum Flughafen, reisen ein letztes Mal gemeinsam bis nach São Paolo, helfen Ihnen, falls gewünscht, beim Einchecken (Ausfüllen von Formularen) und verabschieden uns von Ihnen. Wir hoffen, daß Sie mit neuen Eindrücken und mit unvergeßlichen Erinnerungen an die drei phantastischen Reiseländer Ihre Heimreise antreten.
(F/-/A)

ENDE DER ALLGEMEINEN REISEBESCHREIBUNG

Gruppenpreise pro Person bis Oktober 2017:

2-3 Personen: 9.720,00 US$;

4-8 Personen: 7.450,00 US$;

9-12 Personen: 6.670,00 US$,

13-16 Personen: 6.480,00 US$

Einzelzimmerzuschlag: 420,00 US$
Das Reiseprogramm kann Ihren Wünschen gemäß auch erweitert werden, z.B mit weiteren Kurzreisen als Bausteine aus unserem Portfolio oder gemäß Ihrer Wünsche, die zum Beispiel die künstlichen Lagunen von Moxos beinhalten. Oder wie wär’s mit dem spannenden Thema „Atlantis in Bolivien?“ Brasilien: anstatt des Nationalparks von Iguaçu kann auch ein Aufenthalt in Florianopolis an der Atlantikküste gewählt werden. Dieses Modul umfaßt 6 Reisetage inkl. Transatlantik- Rückflug nach Europa; dieser erfolgt ebenfalls von São Paolo aus. Preise auf Anfrage.
HINWEIS: AUFGRUND DER REISEBEDINGUNGEN (WETTER; POLITISCHE VERÄLTNISSE) KANN DER REISEABLAUF KURZFRISTIG ÄNDERUNGEN UNTERLIEGEN.

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