Deutsch Spanisch Englisch

Groben Turismo S.R.L. | Reisen zu den Ursprüngen.

Bolivien und Peru für 13 Tage: Erdzeichen und Saurierspuren - auf den Spuren rätselhafter Hinterlassenschaften

  • Corire

  • Cosos

  • Sajama

  • Turco

HINWEIS: Gerne passen wir dieses Angebot Ihren individuellen Wünschen an.

DER REISEABLAUF IN KURZÜBERSICHT
(Änderungen vorbehalten)

TAG 01

Ankunft in La Paz/El Alto: Willkommen in Bolivien!

TAG 02

La Paz: Stadtrundfahrt, Seilbahn, „Gold- Museum“ mit der „Fuente Magna“, das „Mondtal“ (Option: Archäologisches Museum)

TAG 03

La Paz -> Nationalpark von Sajama an der bolivianisch- chilenischen Grenze

TAG 04

Nationalpark von Sajama: Lagunen, Geysire und Natur pur

TAG 05

Nationalpark von Sajama; rätselhafte Linien -> Turco

TAG 06

Turco: die „Mühle der Inka“ oder Reste von Atlantis? -> Oruro

TAG 07

Oruro: die Minen und der seltsame Kult des „Tio“ - Langschädel

TAG 08

Oruro -> die Felszeichnungen von Cala Cala -> La Paz

TAG 09

INTERNATIONALER FLUG: La Paz/Bolivien -> Arequipa/Peru

TAG 10

Arequipa -> Corire: Die Petroglyphen von Toro Muerto

TAG 11

Corire: Dinosaurier- Park -> Aplao

TAG 12

Aplao: die rätselhafte Erdglyphe bei Cosas -> Arequipa

TAG 13

Arequipa: Heimflug und auf Wiedersehen!

ALLGEMEINE REISEBESCHREIBUNG

TAG 01

ANKUNFT IN LA PAZ/BOLIVIEN


Ankunft am Flughafen von La Paz/El Alto und Begrüßung sowie Abholung durch D. Groben/Groben Turismo S.R.L.; Transfer im Privat- Fahrzeug ins Hotel und unterwegs Halt an einem Aussichtspunkt an der autopista nach La Paz, von dem aus Sie -neben der im Jahre 2014 eröffneten Seilbahn- einen wunderbaren Panoramablick über die Stadt haben. Bei entsprechenden Wetterverhältnissen sehen sie das natürliche Wahrzeichen von La Paz: den ca. 6.340 m hohen Illimani mit seinen charakteristischen drei verschneiten Gipfeln sowie einen Teil der Königskordilleren. Im Hotel checken Sie sich in Ihre Zimmer ein. Im Anschluß gibt es in der Cafeteria des Hotels eine kleine Einführung zum Inhalt und Ablauf der Reise. Abendessen im Hotel oder einem auswärtigen Restaurant und Übernachtung.
TIP: Wer sich trotz der Anpassung an die Höhe (ca. 3.600 m) fit fühlt, kann noch am selben Abend in das Nachtleben von La Paz eintauchen, z.B. in der Szene- Kneipe "El Ojo de Agua". Am folgenden Tag ist dies ebenfalls möglich.
(-/Snack/-)
TAG 02

LA PAZ: EIN TAG ZUM KENNENLERNEN UND ZUR GEWÖHNUNG AN DIE HÖHE


Nach einem stärkenden Frühstück im Hotel geht es um ca. 09:00 Uhr als erstes zur im Jahre 2014 in Betrieb genommenen Seilbahn, deren Station sich zwischen Altstadt/Zentrum und der sogenannten "Zona Sur", der Südzone, befindet. Dann schweben Sie für etwa 20 Minuten quasi lautlos über die Dächer der Stadt hinweg und steigen Richtung El Alto, der Oberstadt auf dem Altiplano, auf - eine ideale Situation zum Photographieren oder Filmen (Höhendifferenz ca. 500 m)! Nach diesem Eindruck fahren wir Sie in das Museo de Metales Preciosos („Goldmuseum“), in dem neben vielen Goldschätzen aus der Inka- und Vorinka- Periode auch die berühmt- berüchtigte "Fuente Manga" zu bewundern ist. Diese Tonschüssel enthält auf der Innenseite drei Schriften, wobei die eine als prosemitisch und die andere als babylonisch (!) identifiziert wurde; für die dritte fehlt jeglicher Erklärungsansatz. Sehen hierzu auch den Bericht und die Web- Diashow zur Fuente Magna auf unserer Website www.agrw-netz.de. Mittagessen in der Altstadt. Am Nachmittag fahren wir im Rahmen einer Stadtrundfahrt in die Südzone von La Paz, in welcher die Stadt ihre Charakteristik stark ändert. Wir sehen uns das sogenannte "Valle de la Luna", das Mondtal, an; ein Naturpark mit bizarren Formationen in Ton und gepreßten Geröll, welche durch Erosionen und rauhe Klimabedingungen ausgestaltet worden sind. Wir sind sicher: das sind Spuren eines ehemaligen Meeres, bevor sich die Anden formten und alles in die Höhe drücken - mit samt Wasser!
Am späten Nachmittag Rückkehr ins Hotel und Ausruhen.
Option (im Preis enthalten): Am Nachmittag können Sie das archäologische Museum besuchen, daß nach längerer Schließung seit September 2014 wieder geöffnet hat. Auf Wunsch begleite ich Sie gerne.
Abendessen im Hotel*** oder in einem auswärtigen Restaurant und Übernachtung.
Am Abend kann man sich im "El Ojo de Agua" das Nachtleben zu Gemüte führen (siehe auch Tag 1).
(F/-/-)
TAG 03

DIE FAHRT IN DAS NATIONALRESERVAT VON SAJAMA


Wir brechen frühmorgens, so etwa gegen 06:00 Uhr, auf. Am Hotel erwartet Sie unser Privatfahrzeug. Erst geht es über die Neustadt El Alto und dann auf die südlich abbiegende Hauptstraße nach Patacamaya. Entlang dieser Route machen wir Rast für ein Frühstück oder eine Kaffeepause. In Patacamaya geht es Richtung Südwesten und wir nehmen direkt Kurs auf den Sajama- Park. Der höchste Berg Boliviens - der Sajama - ist bereits aus der Ferne zu erkennen: majestätisch ragt der regelmäßige, 6.542 Meter hohe, schneebedeckte Kegel empor und hebt sich von der Landschaft ab. Entlang dieses Streckenabschnitts machen wir an "Chullpas", den sogenannten Grabtürmen, Halt und genießen die Weite der Landschaft. Diese Chullpas unterscheiden sich von ihren berühmten Pendants in Sillustani/Peru (in weiteren Reiseprogrammen aus unserer Feder enthalten, bei Bedarf schicken wir Ihnen diese gerne zu), da diese nicht wie letztere aus massiven Blöcken, sondern aus luftgetrockneten Lehmziegeln erbaut worden sind. Es bieten sich weitere Haltepunkte an, um bizarre, geologische Formationen zu bestauen. Man kann regelrecht nachempfinden, wie hier einst gigantische, geologische Kräfte walteten. Der Sajama und seine drei vulkanischen Schwestern, der Pomarape und der Parimacota, kommen nun immer näher. Am Eingang des Parkes angekommen, halten wir einige Minuten inne und bewundern den Sajama in seiner ganzen Pracht. Im Park wird nun ein kleines Dorf angesteuert ,um dort Rast zu machen. Dort machen wir das erste Mal Bekanntschaft mit den merkwürdigen Linien, die sich schnurgerade durch die Landschaft und vor allem die Berghänge hochziehen. Wir setzen unsere Fahrt fort und erreichen unsere Herberge mitten im Park bei Tomarapi. Nach dem Mittagessen steht ein Besuch des einheimischen und unter Naturschutz stehenden Queñua- Waldes auf dem Programm, einem in so hohen Regionen angesiedelten Wald, wie er sonst nirgends auf der Welt zu finden ist! Nach dem Abendessen lohnt sich ein Blick in den Nachthimmel. Kaum wo sonst zeigt sich der südliche Sternenhimmel samt Milchstraße so klar wie hier, und kein künstliches Licht stört. Flankiert wird das Firmament von einer majestätischen Vulkanlandschaft, so daß man sich vorkommt wie auf einem fremden Planeten. Übernachtung in der Herberge.
(F/M/A)
TAG 04

DER NATIONALPARK VON SAJAMA: LAGUNEN, GEYSIRE UND NATUR PUR


Früh am Morgen begeben wir uns in unserem Fahrzeug zu dem Geysirfeld „Walla Keris“, um deren Aktivität noch in den kühleren Morgenstunden sehen zu können, bevor die Sonne die Luft erwärmt und das Schauspiel weniger imposant erscheint. Dann werden wir den Park zu Fuß erkunden.
Während unserer Wanderung sehen wir schneebedeckte Vulkane, weite Hochlandflächen, Lama- und Alpakaherden und auch wieder Chullpas aus der Präinkazeit, diesmal allerdings in vielfarbiger Ausführung. Auch einige Lagunen werden wir zu Gesicht bekommen. Höhlenmalereien, also Zeugen frühkultureller Besiedlungen sind ebenfalls in diesem Reservat zu finden. Zurück am Fahrzeug suchen wir zum Mittagessen das Dorf Sajama auf. Am Nachmittag erholen wir uns von den Strapazen in den Thermalbäder auf halben Weg zwischen Sajama und Tomarapi. Übernachtung in der Ecologde in Tomarapi.
(F/M/A)
TAG 05

SAJAMA - DIE MERKWÜRDIGEN LINIEN -> TURCO


Zu Tagesbeginn gibt es erstmal einen frisch gebrühten Kaffee; dann besteht noch einmal die Möglichkeit, den anbrechenden Tag für interessante Photoaufnahmen zu nutzen, da die Farbgebung der Landschaft als auch der knallblaue Himmel großartige Kontraste ergeben. Wir fahren zurück Richtung Parkeingang und halten in einem Dorf, um auf Photo-/Videosafari zu gehen: die mysteriösen Linien, über deren Herkunft und Funktion es nichts Gescheites vor Ort zu hören gibt. Mich erinnern diese Arbeiten an Nazca/Peru. Gibt es da eine Verbindung? Heute werden diese teiweise als Pfade bzw. Viehzuchtwege benutzt oder sind als solche erweitert worden. Wie war das früher?
Wir verlassen den Sajama- Park und setzen uns Richtung Turco in Bewegung, um in einer seltsamen "Stadt" anzukommen: "La Ciudad Pétrea", die "Felsstadt", welche eine dichte Ansammlung sehr merkwürdig geformter Felsfiguren aufweist. Ohne große Anstrengungen lassen sich Figuren, Köpfe oder Tiere erkennen, die sich in realtiver Nähe eines rezenten Flußtals befinden. Man fragt sich, ebenso wie beim "Garten der Götter", ebenfalls in Bolivien gelegen: waren das die Kräfte der Erosion, werkelten hier seltsame Erd- oder kosmische Energien, oder wurde, zumindest teilweise, zur Ausformung Hand angelegt, von welcher Kultur auch immer? Am späten Nachmittag treffen wir in der Ortschaft Turco ein und beziehen unsere Zimmer. Da es sich hier um eine einfache Unterkunft handelt, wird diesmal der Gaskocher angeworfen und wir machen es uns mit Bier und/der Wein gemütlich. :-) Übernachtung in der Herberge.
(F/-/A)
TAG 06

TURCO UND DIE "MÜHLE DER INCA" -> ORURO UND SEINE MINEN


Wir bereiten uns ein Frühstück zu und sprechen über das Tagesprogramm. Dann geht es an einen interessanten Ort, der sich "La Molina de los Icas" (die Mühle der Inca) nennt: ein ca. halbmondförmiger Felsausschnitt, in denen sich merkwürdige Steinräder mit Nabe befinden. Man nimmt an, daß dies erstens Mühlsteine und zweitens für diese Kulturreste die Inka (wer denn sonst, den Experten mangelt es eben an Vorstellungsvermögen und übergreifenden Fachwissen) verantwortlich waren. Wenn wir uns diese Räder, die teilweise im unfertigen Zustand vorzufinden sind, näher beschauen, stellen wir allerdings etwas Sonderbares fest, was nicht mehr in diese Inka- Kiste paßt... ein fast stummes Echo aus einer weiter zurückliegenden Vergangenheit (Stichwort: Atlantis in Bolivien?). Weiter geht's nach Oruro, der Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates. Kurz vor Oruro halten wir an einem sehr schönen Ort, an dem Uru Uru zu sehen ist, ein brackiges Flachgewässer, der sich mit dem südlicheren Lago Poopo verbindet. Es gilt als sicher, daß diese zwei Seen einst mit dem nördlich gelegenen Titicaca- See ein Binnenmeer bildeten. Der Name Oruro leitet sich übrigens von Uru/Uro ab, ein offensichtlich uralter Volksstamm (mittlerweile ausgestorben), der die Eigenart aufwies, auf Balsaflößen im Titcaca- See zu hausen Wir kommen in unserem Hotel an. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel.
(F/-/-)
TAG 07

ORURO: DIE MINEN UND DER SELTSAME KULT DES TIO – LANGSCHÄDEL


Frühstück im Hotel. Danach geht es ins Anthropologische Museum von Oruro ("El Museo Antropológico Edurado Lopez Rivas"), da sich ein Besuch dort wirklich lohnt. Neben einer Abteilung für Folklore und Musikinstrumente gibt es auch die archäologisch/anthropologische Sektion, in der uns zahlreiche Langschädel begegnen, die uns schon in Paracas/Peru begegnet sind, ein weltübergreifender "Kult", wie es scheint. Wir werden vor Ort darüber diskutieren. Auch Mumien in fetaler Position (Hochstellung) sind dort zu sehen, aber auch Exponate der Vorzeit, wie Stoßzähne und von Mastodonten und Stücke mit archaischen Petroglyphen und Mustern, die darauf hindeuten, daß die Gegend um Oruro schon lange besiedelt war und unserer Meinung nach gegen den offiziellen Blödsinn der Beringstraßenüberquerung (als erste Besiedlungsphase) spricht, was auch treffend zu der Herkunftslegende der Uros/Urus paßt...
Mittagessen in Oruro. Dann steht uns ein Besuch in die "Unterwelt" bevor: wir tauchen ein in die Minen, in denen allerhand Metalle und Mineralien abgebaut werden. Es geht über 300 m in die Tiefe (ein Großteil der Schachtanlagen ist nicht für den Tourismus zugelassen und teilweise auch unter Wasser; wir bleiben im oberen Niveau); an einigen senkrecht herabführenden Schächten, die offenbar der Entlüftung dienen, steigt die dumpfe Hitze aus dem Erdinnern empor. Wir klettern in verzweigte Gänge, um uns den "Tio" anzusehen bzw. den merkwürdigen Kult, welchem dem Herrn der Unterwelt von den mineros, den Minenarbeitern, dargebracht wird. Der Tio trägt das Konterfei des Teufels (Einfluß der katholischen Kirche). Doch wir vermuten hinter der Geschichte etwas ganz Anderes. Auch die mineros wissen davon zu erzählen. Sie werden erstaunt sein. Desweiteren durchgehen wir über einen geraden und ebenerdigen Tunnel einen Berg: auf der einen Seite hinein, auf der anderen wieder heraus.
Rückfahrt ins Hotel und Übernachtung.
(F/-/-)
TAG 08

ORURO -> DIE FELSZEICHNUNGEN VON CALA CALA -> LA PAZ


Nach dem Frühstück geht es auf der Bundesstraße nach Cala Cala (Begriff aus der Aymara- Sprache, der übersetzt "Stein Stein" bedeutet und mich sofort an "Kalk-Stein" denken läßt, ("cal" heißt auf Spanisch übrigens "Kalk") auf ca. 4.500 m über dem Meeresspiegel. Die mit archaischen Malereien versehenen Felsen tragen den Namen "quelcata" (geschrieben), auf denen man hauptsächlich in Rot, Weiß und Schwarz gehaltene, kamelartige Figuren ausmachen kann. Das Alter wird vorsichtig auf gerade mal 2.500 Jahre geschätzt, dabei paßten die Darstellungen gut und gerne in das Paläolithikum, aber das darf ja nicht sein! Interessant auch die künstlich in die Steine eingebrachten Höhlungen, offiziell zur Darbringung von Opfergaben (was sonst!). Wir kehren um und treten die Rückreise nach La Paz an. Abendessen und Übernachtung im Hotel.
(F/-/-)
TAG 09

INTERNATIONALER FLUG: LA PAZ/BOLIVIEN -> AREQUIPA/PERU


Nach dem Frühstück vormittags Transfer zum Flughafen von El Alto. Verbindungsflug nach Arequipa. Transfer ins Hotel. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Am besten, sie schlendern einmal durch die Altstadt und bewundern den schönen Plaza de Armas mit der breiten Kathedrale. Gehen Sie in ein Café in einer der schönen, den Plaza de Armas umspannenden Galerien und erblicken Sie den monströsen Vulkan "Misti", das Wahrzeichen der Stadt.
Ein Besuch in den weitläufigen Klosteranlagen von Santa Catalina ist ebenfalls empfehlenswert, eine autarke Stadt in der Stadt Arequipa. Das Museo Santuarios Andinos mit seiner berühmten, natürlich konservierten Mumie "Juanita" ist in jedem Falle einen zu empfehlen. Untermalt wird dieser einzigartige Fund von einer Dokumentation, die ebenfalls im Museum gezeigt wird (auf Spanisch und Englisch). Arequipa ist auch bekannt für seine Chocolatier- Kultur und guten Kaffee. Gegen Abend empfiehlt es sich, in einem schönen Restaurant an der Plaza de Armas zu dinieren.
Übernachtung in Arequipa.
(F/-/-)
TAG 10

AREQUIPA -> CORIRE: DIE PETRGLYPHEN VON TORO MUERTO


Wir fahren zum lokalen Busbahnhof von Arequipa und besteigen am Morgen den Bus nach Corire; die Fahrt dauert ca. 3,5 Stunden führt uns entlang der Panaméricana Sur über beschauliche Berglandschaften. Gegen Mittag Ankunft im Hotel. Am frühen Nachmittag fahren wir dann in den Park von Toro Muerto, um uns dem weitläufigen Park mit seinen charakteristischen, seltsamen Petroglyphen zu widmen, die teilweise viel Raum für Interpretationen und Spekulationen lassen. Auch von einer UFO- Szene ist die Rede, die dort auf Stein festgehalten worden sein soll. Dies erfuhren wir von einen dort ansässigen Parkwächter, mit dem wir im Jahre 2014 ein längeres Gespräch führten und welcher auch Zeuge von seltsamen Himmelerscheinungen über Toro Toro gewesen sein will.
HINWEIS: Der Park von Toro Muerto ist eine leicht ansteigende Felswüste und es ist dort heiß. Denken Sie bitte an ausreichenden Sonnenschutz und genügend Wasser, da wir uns dort längere Zeit aufhalten werden.
Am späten Nachmittag Rücktransport ins Hotel und Übernachtung.
(F/-/-)
TAG 11

CORIRE -> DINOSAURIERPARK -> APLAO


Frühstück im Hotel. Dann geht es Richtung Norden und nach ca. 20 Minuten setzt uns der Bus vor dem "Jurassic Park" ab, wie er sich selbst mittels eines großen Schildes über dem Eingang betitelt; offiziell handelt es sich um den Parque "Huellas de Dinosaurios Querulpa Chico", ein Areal, das sich ausschließlich aus privaten Spenden speist, da der peruanische Staat hierfür (noch) kein Geld bereitstellen will. Wir gehen auf ausgebauten Wegen bergauf (denken Sie an Wasser), kommen an einem kleinem Museum und verschiedenen Saurier- Modellen im Maßstab 1:1 vorbei und erreichen schließlich die erste von zwei schräg aufgestellten Platten, auf denen versteinerte Saurierspuren verschiedener Spezies zu bestaunen sind. Das paläontologische Relieff stiftet beim Betrachten etwas Verwirrung, da es den Eindruck vermittelt, daß dort die Viecher wie angestachelt hin- und herliefen anstatt gleichmäßig ihrer Spur zu folgen. Es handelt sich zudem immer um Einzelabdrücke und nie um Herdenspuren der selben Gattung in eine bestimmte Richtung, wie man es vielleicht erwartet hätte. Und das muß zeitgleich passiert sein, da sich alle Hinterlassenschaften in der gleichen Gesteinsschicht befinden. War der Grund für diese Aufregung eine gigantische Katastrophe, welche eine rasche Versteinerung (wie bei Beton) nach sich zog und daher die Spuren rasch konservierte, sodaß darüber sich ablagernde Schichten trotz ihres Gewichtes nicht mehr in der Lage waren, die Spuren zu zerstören? Es stellen sich spannende Fragen.
Wir besteigen wieder unser Fahrzeug und setzen Kurs nach Aplao, Ankunft im Hotel/Lodge und Mittagessen. Der Nachmittag in Aplao ist frei, denn am nächsten Tage wird es etwas anstrengend.
(F/-/-)
TAG 12

APLAO -> DIE RÄTSELHAFTE ERDGLYPHE BEI COSAS -> AREQUIPA


Frühmorgens, etwa zwischen 05:00 und 05:30 Uhr, besteigen wir das Fahrzeug und fahren 7 km bergauf in die Wüstenregion eines Bergplateaus, wo sich faszinierende Petroglyphen und Erdglyphen befinden. Die restlichen 500 - 700 m müssen wir jedoch zu Fuß zurücklegen (denken Sie an Wasser und Sonnenschutz). Diese Scharrzeichen wurden auf eine besondere Art hergestellt: unterbrochene Linien, welche durch etwa 10 cm hohe und 20 bis 30 cm im Durchmesser aufweisende Erdhäufchen von zwischen 30 und 40 cm Distanz erstellt worden sind. Eine im Vergleich zu Nazca eigene Technik, wobei in Nazca, abgesehen von den trapezförmigen Pisten, mit durchgehenden Linien gearbeitet worden ist. Manchmal wurden die Figuren, die von der offiziellen Wissenschaft als zoomorph oder anthropomorph klassifiziert, als Tief- oder Hochrelief ausgearbeitet, allerdings erreichen deren Dimensionen teilweise 50 m und mehr, was wieder an Nazca denken läßt (nur aus der Luft zu erkennen). Was stellten diese Figuren einst dar? Gibt es noch andere Erklärungen als den üblichen religiös- kultischen Schmonz, da die auffälligste unter ihnen rein geometrische Charakteristika aufweist wie zum Beispiel einige Figuren aus Palpa nördlich von Nazca? Abstieg und Rückfahrt ins Hotel/Lodge.
Am Nachmittag treten wir die Rückreise nach Arequipa an. Ankunft in Arequipa am frühen Abend und Übernachtung im Hotel.
(F/-/-)
TAG 13

AREQUIPA -> FLUGHAFEN AREQUIPA UND HEIMFLUG


Frühstück im Hotel. Danach Transfer zum Flughafen von Arequipa und Verabschiedung. Sie treten Ihre Heimreise und und wir hoffen, daß Sie neben Photos neue Eindrücke und Einsichten mitnehmen werden.
(F/-/-)

ENDE DER ALLGEMEINEN REISEBESCHREIBUNG

(Änderungen vorbehalten – indivduelle Anpassung an Ihre Reisewünsche möglich.)

Gruppenpreise pro Person ab 2017 (Brutto- Preise): Bolivien und Peru

1 Person: 5.960,00 € ;

2 Personen: 3.950,00 € ;

3 Personen: 3.260,00 € ;

4-8 Personen: 2.475,00 € ;

9-12 Personen: 2.575,00 € (da zwei Fahrzeuge erforderlich)

(Einzelzimmerzuschlag: 150,00 €)
HINWEIS: DAS PROGRAMM KANN AUFGRUND VON REISEBEDINGUNGEN ÄNDERUNGEN UNTERLIEGEN.
Was mitnehmen: Sonnenbrille, Hut oder Kappe, sportliches, festes Schuhwerk, Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor (sun block), tagsüber leicht bekleidet und abends mit Windjacke (immer mit Unterhemd), Badekleidung und Handtuch für das Thermalbad in Sajama, Knirps gegen Wetterunbilden, Reisepaß mit Einreisezettel nach Bolivien und Peru, da Sie diesen bei der Ausreise wieder benötigen, Kopie des Impfpasses.
ACHTUNG: der Nationalpark von Sajama liegt über 4.200 Meter hoch. Nachts kann es auf 0°C abkühlen, tagsüber klettert das Thermometer gerademal auf 10 °C. Daher bitte einen warmen Wollpullover mitnehmen.